06:54 29 November 2020
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    Die syrische bewaffnete Opposition erwartet von dem UN-Sondergesandten für Syrien, Staffan de Mistura, für dessen Erklärung, die oppositionelle Delegation für die kommenden Friedensgespräche in Genf selbst zusammenstellen zu wollen, eine Entschuldigung.

    „Wer immer er auch ist, er hat kein Recht, die Menschen zu ernennen, die im Namen der Syrer Verhandlungen führen werden. Der Sondergesandte muss im Rahmen seiner Befugnisse bleiben und sich beim syrischen Volk für seine Erklärung entschuldigen“, hieß es von der syrischen Opposition auf Twitter.

    Am Dienstag hatte De Mistura angekündigt, er werde die Delegation der syrischen Opposition selbst zusammenstellen, sollten die Oppositionellen bis 8. Februar nicht selbst entscheiden, in welcher Zusammensetzung sie an den Genfer Gesprächen teilnehmen wollen.

    Die neuen syrischen Friedensgespräche waren zuvor vom 8. auf den 20. Februar verschoben worden. Bei den jüngsten Verhandlungen in der kasachischen Hauptstadt Astana im Januar hatte die Opposition einen von Russland vorgelegten Verfassungsentwurf abgelehnt, mit der Begründung, nur das syrische Volk dürfe die Verfassung schreiben.

     

     

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    Tags:
    Delegation, Opposition, Staffan de Mistura, Genf, Syrien