11:34 13 August 2020
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    Nach heftiger Kritik wegen des Einreisestopps für Menschen bestimmter muslimischer Länder, den US-Präsident Donald Trump vor kurzem einführte, ändert Washington nun einige Regeln für Green-Card-Besitzer.

    Inhaber von Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen müssen künftig vor ihrer Einreise in die USA keine Sonderfreigabe mehr beantragen, teilte das Washingtoner Präsidialamt am Mittwoch mit. Nach der ursprünglichen Bestimmung galt das vorübergehende Einreiseverbot für Bürger aus sieben muslimischen Staaten auch für Green-Card-Besitzer. 

    „Sie brauchen die Sonderfreigabe nicht mehr. Wenn sie legal ihren ständigen Wohnsitz (in den USA) haben, brauchen sie sie nicht mehr“, sagte Trumps Sprecher Sean Spicer.

    Am 28. Januar hatte Trump sein Terrorschutz-Dekret unterzeichnet. Das Dokument verbietet die Einreise von Bürgern aus besonders gefährdeten Ländern in die USA für 90 Tage. Medien zufolge betrifft das insbesondere Bürger aus Syrien, Iran und Irak, Libyen, Somalia, Sudan und Jemen. Zudem stoppt es die Aufnahme von Flüchtlingen für 120 Tage und sieht einen unbefristeten Einreisestopp speziell für Geflüchtete aus Syrien vor.

     

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    Tags:
    Dekret, Terrorschutz, Muslime, Regeln, Green-Card, Einreisestopp, Donald Trump, USA