16:08 05 August 2020
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    Am Donnerstag hat das US-Finanzministerium eine Lockerung der gegen den russischen Geheimdienst FSB verhängten Sanktionen verkündet. Laut dem Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, kann man diesen Schritt noch nicht bewerten, da dieser verschiedene Gründe haben könnte.

    „Zuerst muss man begreifen, worum es geht. Uns ist am Beispiel der Raketentriebwerke bekannt, dass die amerikanischen Partner niemals ihre Bedürfnisse unter Sanktionen bringen“, sagte Peskow.

    Zuvor hatte das US-Finanzministerium eine Lockerung der im vergangenen Jahr gegen den FSB verhängten Sanktionen verkündet, wie aus einem Dokument auf der offiziellen Seite des Amtes bekannt wurde. Die Maßnahmen wurden im Oktober 2016 im Zusammenhang mit angeblichen Cyberattacken seitens russischer Hacker während der US-Präsidentenwahl eingeführt.

    Bislang konnten die amerikanischen Behörden keine Beweise für ihre Vorwürfe vorlegen. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte in einem Kommentar zu den Erklärungen Washingtons, die Anschuldigungen haben weder Hand noch Fuß.

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    Tags:
    Sanktionen, Dmitri Peskow, USA, Russland