13:00 25 Oktober 2020
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    Nahostkonflikt (123)
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    Der weitere Bau israelischer Siedlungen auf palästinischem Territorium wird nach Aussagen des Sprechers des Weißen Hauses, Sean Spicer, nicht bei der Regelung des Konflikts zwischen Israel und Palästina helfen, wie Reuters meldet.

    „Solange wir nicht einsehen, dass die Existenz dieser Siedlungen ein Hindernis für den Frieden ist, können der Bau neuer Siedlungen oder die Ausweitung der bereits existierenden über ihre gegenwärtigen Grenzen hinaus nicht hilfreich sein“, so Spicer.

    Der UN-Sicherheitsrat hatte am 23. Dezember 2016 eine Resolution verabschiedet, die Israel zum vollständigen Siedlungsstopp in den besetzten Palästinensergebieten, einschließlich Ost-Jerusalems, auffordert. 14 Mitgliedsstaaten stimmten dem Entschluss zu. Die USA verzichteten auf ein Veto, wie es Israel gefordert hatte, und enthielten sich ihrer Stimme.

    Israel hatte während des Sechstagekrieges 1967 unter anderem das Westjordanland und den arabischen Ostteil von Jerusalem erobert. Die Palästinenser beanspruchen diese Gebiete als Teil eines künftigen eigenen Staates.

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    Tags:
    Konfliktlösung, Frieden, Sean Spicer, Palästina, Israel, USA