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    Kein Frieden im Donbass (2017) (211)
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    Die russische Außenamtssprecherin Marija Sacharowa hat den Beschuss von Donezk in der Nacht auf den 3. Februar durch die ukrainische Armee mit schwerer Artillerie als Verstoß gegen die Genfer Konvention bezeichnet.

    "In der Nacht auf den 3. Februar war Donezk einem massiven Raketenangriff durch die Streitkräfte der Ukraine ausgesetzt. Auf Wohnviertel wurden Dutzende Angriffe aus schweren großkalibrigen Waffen, einschließlich Mehrfachraketenwerfer ‚Uragan‘ und ‚Grad‘, geführt. Einige Zivilisten sind ums Leben gekommen. Es gibt auch Verletzte. Wir möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass es unter den Verletzten auch Kinder gibt“, sagte Sacharowa am Freitag bei einem Briefing.

    "Für diesen barbarischen Angriff gibt es keine Entschuldigung. Mit seinen Aktionen hat Kiew nicht nur gegen die Genfer Konvention vom 12. August 1949 ‚Über den Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten‘ sondern auch gegen alle Normen der Moral verstoßen", so Sacharowa.

    Die von Kiew verwendeten Waffen seien durch das Minsker Abkommen verboten.

    Zuvor hatte die Sonderbeobachtermission der OSZE bestätigt, dass Panzer und Haubitzen in der Konfliktzone der Ukraine im Wohnviertel Awdijiwka (Awdejewka) zu sehen waren.

    Im Verteidigungsministerium der selbsterklärten Donezker Volksrepublik (DVR) wurde bestätigt, dass der Donezker Stadtbezirk Kiewskij Beschuss aus Mehrfachraketenwerfern ausgesetzt war. Es gebe Tote und Verletzte.

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    Tags:
    Genfer Konvention, Mehrfachraketenwerfer, Minsker Abkommen, Beschuss, Uragan, Grad-Mehrfachraketenwerfer, Donezker Volksrepublik, Außenministerium Russlands, Maria Sacharowa, Awdijiwka, Awdejewka, Donbass, Donezk, Ukraine