10:05 13 Dezember 2017
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    Jens Stoltenberg und Petro Poroschenko

    Russische Spaßvögel wollen Stoltenberg veräppelt haben – Nato lacht nicht

    © AFP 2017/ Yuriy Dyachyshyn
    Politik
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    Die Nato hat ein Telefon-Gespräch zwischen ihrem Generalsekretär Jens Stoltenberg und den russischen Prankern Wowan und Lexus, die sich für den ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko ausgaben, dementiert.

    „Jegliche Audioaufnahme ist eine Fälschung“, sagte die Nato-Sprecherin Oana Lungescu. Denn habe gar kein solches Gespräch gegeben. 

    Russische Medien berichteten am Freitag über ein Telefonat der russischen Pranker Wladimir Kuznezow und Alexej Stoljarow, so heißen sie im realen Leben, im Namen von Poroschenko mit Stoltenberg. „Eine Expertise würde bestätigen, dass er das (Stoltenberg – Anm. der Red.) ist. Die Stimme ist in der Aufnahme gut zu erkennen“, sagte Wowan. 

    Der angebliche Poroschenko soll mit Stoltenberg die Fristen für einen Nato-Beitritt der Ukraine besprochen haben. In der nächsten Zukunft sei dies nur wenig wahrscheinlich, soll der Nato-Generalsekretär geantwortet haben. Stoltenberg soll auch ein großes Interesse an einem ständigen Militärstützpunkt in Zentralasien gezeigt haben, und zwar in Kirgistan. „Poroschenko“ habe versprochen, diese Angelegenheit mit den „kirgisischen Freunden“ abzustimmen. 

     

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    Tags:
    Gespräch, Pranker, Witzbolde, NATO, Oana Lungescu, Lexus, Wowan, Petro Poroschenko, Jens Stoltenberg, Kirgistan, Ukraine, USA
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