01:35 15 Dezember 2017
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    Russischer IT-Geschäftsmann verklagt BuzzFeed wegen Anti-Trump-Dossiers

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    Der Russische Unternehmer Alexej Gubarew hat am Freitag das Nachrichtenportal BuzzFeed, welches seinen Namen in seinem Anti-Trump-Bericht erwähnte, und Chefredakteur Ben Smith wegen Verleumdung angezeigt und fordert nun Schadensersatz im vierstelligen Bereich, wie die Online-Ausgabe der US-Zeitung „Politico“ schreibt.

    BuzzFeed hat sich daraufhin bei Gubarew entschuldigt und versichert, der Name sei bereits aus dem Trump-Bericht gelöscht worden.

    „Wir haben Gubarews Namen aus dem Dossier ausgestrichen und bitten ihn um Entschuldigung für dessen Erwähnung“, so der BuzzFeed-Sprecher Matt Mittenthal gegenüber dem "Politico".

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    Aus dem unverbürgten Anti-Trump-Bericht, angeblich von dem ehemaligen britischen Geheimagenten Christopher Steele erstellt, folgte, dass Gubarew sich vom russischen Geheimdienst für Cyberattacken gegen die USA habe anwerben lassen.

    Nach der Veröffentlichung des Berichtes wies BuzzFeed darauf, dass diese Informationen nicht bestätigt werden können. Gubarew behauptete außerdem, dass die Journalisten ihn wegen dieses Dossiers nicht einmal kontaktiert hätten. Der Besitzer der russischen Filiale der IT-Holding XBT Gubarew ist nach eigenen Aussagen keine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens und die Publikation des Berichtes habe sein Ansehen und Privatleben zerrüttet. Jetzt verlangt er von BuzzFeed 15.000 Dollar Schadenersatz.

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    BuzzFeed hatte berichtet, dass den US-Geheimdiensten Material vorliege, mit dem der US-Staatschef Donald Trump von russischer Seite erpressbar gemacht werden sollte.

     

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    Tags:
    Geheimdienste, Hackerangriffe, Cyberattacken, Bericht, Politico, Nachrichtenportal BuzzFeed, Donald Trump, USA, Russland