00:19 05 Juli 2020
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    Der Vizevorsitzende des Auswärtigen Ausschusses der russischen Staatsduma, Leonid Kalaschnikow, hat den Angaben der Lugansker Volksrepublik über die Beteiligung ukrainischer Geheimdienste an der Auto-Explosion in Lugansk zugestimmt und schließt eine Wiederholung ähnlicher Akte nicht aus, wie er gegenüber dem TV-Sender „Rossija 1“ mitteilte.

    „Es ist bereits erklärt worden, dass dort eine Diversionsgruppe agiert hat. Es liegen Daten zu ihren Umgehungswegen vor. Es ist klar, dass es eine ukrainische  Diversionsgruppe war“, so der Abgeordnete.

    Außerdem betonte der Politiker, dass die Taktik der ukrainischen Regierung durchaus zu weiteren ähnlichen Vorfällen führen könne.

    „Die Taktik der letzten Monate, die in den Donezker und Lugansker Volksrepubliken angewandt wird, ist nur das Abschießen auffälliger und aktiver Persönlichkeiten. Leider ist das nicht das erste Mal gewesen und ich befürchte, dass es auch nicht das letzte Mal war“, gab er an.

    Zuvor hatte der Vertreter der Lugansker Volksmiliz, Andrej Marotschko, erklärt, dass die ukrainischen Geheimdienste an der Explosion des Autos, in dem der Volksmiliz-Chef Oleg Anaschtschenko ums Leben gekommen ist, beteiligt gewesen seien.

    Am frühen Samstagmorgen hatte sich im Zentrum der Stadt Lugansk eine Auto-Explosion ereignet.

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    Tags:
    Explosion, Leonid Kalaschnikow, Donbass, Russland, Ukraine