02:58 25 März 2017
Radio
    Proteste in Kiew - 2014

    EU-Zerfall naht: Bürgerkrieg nicht mehr zu vermeiden Historiker

    © AP Photo/ AP Photo/Efrem Lukatsky, file
    Politik
    Zum Kurzlink
    1585397945064

    Ein düsteres Zukunftsbild zeichnet der Historiker David Engels von der Freien Universität Brüssel: In den nächsten 20 bis 30 Jahren wird Europa von Bürgerkriegen und inneren Widersprüchen zerrüttet werden, wie er gegenüber der „Huffington Post“ äußerte. Es gebe viele Parallelen zum Römischen Reich in seinem Endstadium.

    „Ich rechne mit bürgerkriegsähnlichen Zuständen, welche eine grundlegende gesellschaftliche und politische Neuformierung Europas erzwingen werden, ob wir das wollen oder nicht, ganz nach dem Vorbild der zerfallenden Römischen Republik im ersten Jahrhundert vor Christus“, so der Historiker.

    Die Gemeinsamkeiten mit der Römischen Republik seien schon seit Jahrzehnten „so massiv und augenscheinlich, dass man fast fragen müsste, wo es keine gibt.“

    Zu sehen sei das an folgenden Faktoren: der Arbeitslosigkeit, dem Familienzerfall, Individualismus, Niedergang traditioneller Konfessionen, der Globalisierung (damals in Form der Romanisierung), dem Bevölkerungsrückgang, Fundamentalismus, der Migration, Verarmung, der Mentalität à la „Brot und Spiele“, der Kriminalität, Polarisierung zwischen einer oligarchischen Politikerkaste auf der einen Seite und unzufriedenen „Populisten“ auf der anderen. Dazu gehöre auch der Versuch, „Barbaren“ in asymmetrischen Kriegen mit diesen Werten zu beglücken.

    „Europa steckt in einem Teufelskreis", warnt Engels. „Kolonialismus, Weltkriege, Dekolonialisierung, unglückliches Eingreifen im falschen und Nicht-Eingreifen im richtigen Moment in die Konflikte an Europas Peripherie haben zu einer Lage geführt, in der ich einen völligen Rückzug Europas für extrem gefährlich halte.“

    Mehr zum Thema: ein Sputnik-Interview mit David Engels

    Man müsse bedenken, dass Einwanderung derzeit nicht das Einzige sei, was zu einer Identitätskrise und Zerfall führen könnte: „Die gegenwärtigen Bevölkerungsbewegungen sind nur eines der vielen Symptome unserer gegenwärtigen Geisteshaltung, welche von einer seltsamen Mischung von Kosmopolitismus, Selbstzweifeln, Kalkül, Materialismus und schlechtem Gewissen geprägt ist. Genau diese Mischung finden wir auch zu Ende der Römischen Republik.“

    Die Öffnung an sich sei also nicht das Hauptproblem – viel schwerwiegender sei die gesellschaftliche Polarisierung, „das Fehlen jeglicher langfristiger Planung, das Primat der Wirtschaft vor der Politik und der Kultur oder die Tendenz zur ideologischen Überheblichkeit.“

    Problematisch sei auch, dass man das Augenmerk nur auf die wirtschaftliche Ausdehnung gelegt und somit die Chance versäumt habe, eine „innen-, sozial- und fiskalpolitische Union aufzubauen und die kulturelle Zusammengehörigkeit zu betonen“.  Genau deswegen sei es zum Beispiel zu der Debatte gekommen, wieso die Deutschen denn nun für Griechenland zahlen müssten.

    „Kein Wunder, dass überall im Westen die Populisten und Nationalisten an Macht gewinnen, genau wie in Rom die 'populares': Genau wie die späte römische Republik sitzt auch Europa auf einem Vulkan, der jeden Moment ausbrechen kann“, so Engels.

    Das letzte, was er sich auch selbst als Vater von zwei kleinen Kindern wünschen würde, wäre ein Bürgerkrieg. Doch es wäre feige, die Augen nur deswegen zu verschließen, um die Realität nicht wahrzuhaben. Seit er sein Buch „Auf dem Weg ins Imperium“ geschrieben habe, hätten sich alle vorhergesagten Parallelen leider planmäßig erfüllt.

    In Deutschland seien es die großen deutschen Parteien, die ihre Augen verschließen würden, indem sie die wachsende Armut, die zunehmende kulturelle und politische Zerrissenheit und den Vertrauensverlust in die Demokratie nicht wahrhaben wollten. Dies führe dazu, dass ihnen von den Populisten das Wasser abgegraben werde — bis der Staat im Endeffekt wie im spätrepublikanischen Rom unregierbar sei. Donald Trump, Nigel Farage oder Marine Le Pen seien dabei  nichts anderes als moderne Variationen von Catilina oder Clodius, meint der Geschichtsforscher.

    Der Historiker rechnet nicht damit, dass ein Bürgerkrieg vermieden werden und aus Geschichte gelernt könnte: „Das wäre, wie sich an den eigenen Haaren aus dem Sumpf zu ziehen.“ Er glaube allerdings nicht an einen Krieg bewaffneter Bürgerlegionen, da die europäische Politik dafür zu wenig militarisiert sei.

    „Ich rechne aber mit Vorstädten, die der staatlichen Kontrolle entgleiten. Mit Landstrichen, die von paramilitärischen, ethnischen oder religiösen Gruppen beherrscht werden. Mit überhand nehmender Kriminalität. Mit wirtschaftlichem Bankrott und völligem politischen Immobilismus“, meint Engels.

    In 20 bis 30 Jahren könnte sich Europa nach einer Phase bürgerkriegsähnlicher Krisen und Verfallserscheinungen schließlich in einen autoritären oder gar imperialen Staat verwandeln. Nach Meinung des Historikers gebe es heutzutage nun mal kein souveränes Deutschland, Frankreich oder Griechenland und auch keine Nationalstaaten mehr. Man sehe das mitunter auch am Modell der Bundesrepublik oder der USA, dass sich ein starker Staat mit einer gewissen lokalen Autonomie in kulturellen und administrativen Fragen vereinen lasse.

    „Ein geeintes Europa mit einem charismatischen Präsidenten, der bis auf die Ebene des Bürgers durchregieren kann, das scheint mir eine sehr wahrscheinliche Prognose. Bedenklich wird dies aber nur, wenn es sich, wie im augusteischen Rom, auf Kosten der Freiheit des Einzelnen vollzieht“, so Engels.

    Zum Thema:

    Parallele zum UdSSR-Zerfall: „Die EU hat noch Zeit, um sich zu besinnen“
    Tags:
    Krise, Populisten, Bürgerkrieg, Migranten, Flüchtling, Migrationskrise, EU, Donald Trump, David Engels, Rom, Europa, USA, Deutschland
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    • der15.FranzoseAntwort anzivilist(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      zivilist, ??

      Wie war es Lenin möglich, Land an Kaschuben zu verteilen? Gab es eine Kaschubische Minorität auch in der Sowjetunion? Helfen Sie mir bitte mal auf die Sprünge :)
    • avatar
      paziAntwort anzivilist(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      zivilist, glaube ich und ich habe verstanden was Sie sagen wollen, "ich bin aber auch nicht auf den Kopf gefallen", ich habe auch nicht um diese Informationen gebeten, verschiedene Polen wollten mir diese für mich damals neuen Mitteilungen machen, an verschiedenen weit voneinander entfernten Orten.
    • zivilistAntwort ander15.Franzose(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      der15.Franzose,

      Das ist eine ganz komische Geschichte, eigentlich standen die Bolschewiken ja für das Gegenteil: Kollektivierung. Die Kaschuben sind so eine Art polnische Schwaben, westlich von Danzig.

      Ich war das erestemal 75 in Polen, im ex KZ Struthoff gearbeitet. Dann 89 mit dem Wohnmobil auf Einladung eines Uhrmachers unter Einfluß von Vodka am Reichstag, zur Hochzeit seiner Tochter. Seine Frau fiel fast um, als ich auf der Matte stand. Interessantester Gast war der Finnische Botschafter, in weiß mit gelber Schärpe um den Bauch.

      Oh, da wären noch Geschichten zu erzählen !
    • zivilistAntwort anpazi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      pazi,

      Das mit Polen ist alles reichlich suspekt und unser Schulwissen reicht nicht entfernt an die Absurdität der Realität heran.

      Von den Soviets befreit, aber von ihrem östlichen Land vertrieben und auf Deutsches Land im Westen verpflanzt. Aber wie polnisch war das polnische Land? Erst 1915 hatte sie das D Reich wieder auf die Landkarte gesetzt, in der Hoffnung, Verstärkung zu gewinnen. Die Sieger hätten also eigentlich Polen wieder in der Versenkung verschwinden lassen müssen.

      Da die Bolschewiki 1917 das Morden einseitig beendeten, wie angekündigt, fuhren Deutsche Truppen in der Ukraine spazieren und meinten sie erobert zu haben, während in ihrem Rücken Russische voll bewaffnete Truppen standen.
      Mit Trotzki wurde ein Separatfrieden verhandelt, alles öffentlich, dabei kamen auch die ganzen Geheimverträge des Zaren mit den Briten auf den Tisch, also die Aufteilung des Osmanischen Reiches, Syrien, der Bosporus sollte des Zaren Beute sein.

      Später waren es dann die Polen, die bis Kiev standen, 1922 standen dann aber die Bolschewiken bei Warschau und den folgenden Frieden darf man wohl als günstig für Polen bezeichnen.

      Beim nächsten Krieg war es keineswegs so, daß das unschuldige Lamm Polen vom bösen Wolfe Hitler überfallen wurde, Polen hat mit Danzig reichlich provoziert und die Briten auf ziemlich üble Art in eine Garantie getrixt.
    • zivilist
      Und weil es hier um Soldaren, Rote Arme, Muttis, Omas geht, möchte ich auch noch folgendes zu Protokoll beben.:

      Meine Großmutter war mit ihren beiden Töchtern in Dresden und da es auch höhere Wehrmachtsränge im Wohnblock, unzerstört, südlich des Talkessels gab, ging man ganz am Ende des Krieges auf die Flucht. Es war eine sonderbare Flucht, sie führte von Dresden über Karlsbad nach Dresden ! Als man aufbrach, regierten die Deutschen, als man zurückkam, regierten die Russen. Meine Großmutter mußte sich mit einer Funktionärin streiten, dann bekam sie ihre Wohnung wieder, die Schränke waren alle durchwühlt, manches konnte innerhalb der Hausgemeinschaft wieder zurückgetauscht werden. Aber dann nahm das Leben seine geregelten Bahnen, freilich zunächst unter äußerstem Mangel, aber über die russischen Soldaten gibt es manche positive Geschichte zu berichten.

      Es ist durchaus möglich, daß es direkt nach der Eroberung häßliche Szenen gab, doch die kann man nicht als Maßstab zur Beurteilung der Roten Armee benutzen ! Und meine Großmutter, Mutter, Tante, hatten das Glück, diese Phase nicht zu erleben.
    • avatar
      paziAntwort anzivilist(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      zivilist, was Sie schreiben entspricht in etwa auch meinen Kenntnissen, ich habe einen Teil meiner Erinnerungen auch nur geschrieben um Meinungen oder Standpunkte etwas zu relativieren - von wegen die Einen sind die Guten die Anderen sind die Bösen, obwohl im 2. Weltkrieg waren die im wesentlichen Bösen wirklich unsere Deutschen Vorfahren, wenn auch von Hitler und seinem Regime erst dazu gedrillt.

      Auch wegen der kriegerischen Vergangenheit in Europa, z.B. Deutschland Frankreich, ist es aus meiner Sicht gut und richtig dass wir die EU haben (in der EU werden keine Kriege geführt), auch wenn sie Fehler und Schwächen hat, daran kann man arbeiten, daran sollte auch gearbeitet werden.
    • der15.FranzoseAntwort anUllrich Heinrich(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Ullrich Heinrich, ich bleibe bei der Horizonterweiterung :)

      Anderen Foristen ohne zu fragen einen Erfahrungsschatz kleiner als den eigenen zu unterstellen, dies nennt sich nur aus ihrer Perspektive "erweiterter Horizont". Ich würde es eher als "traditionell deutsch" bezeichnen - was im übrigen auch attributiv viel besser zu Ihrer unerträglichen Russenhetze paßen würde.

      Aufgrunddessen bleibt meine Empfehlung bestehen. Mit diesen Erläuterungen nun hoffentlich auch für Sie verständlich.

      Zum Einstieg empfehle ich Ihnen den neuesten Forschungsbericht zum Thema, als einfache Kost aufbereitet in dem Buch "Als die Soldaten kamen" von Miriam Gebhardt. Könnte ihr von Goebbelsscher und Kalter Kriegs Propaganda indoktriniertes Bild allerdings erschüttern. Aber man hilft ja, wo man nur kann :)
    • boroser1502
      Europa - das war vor einiger Zeit ein grosser Name-

      man glaubte an die EU, an die europäische Völker-

      gemeinschaft. Das Versprechen wurde leider nicht

      erfüllt: Neue Armut, neue Konflikte, neue willkürliche

      Sanktionen gegen Russland, neue Enttäuschung.

      Europa war über Jahrhunderte ein Kontinent der

      Kriege, der Unvernunft und des Machtkampfes.

      Europa bleibt sich leider treu, im Hinblick auf die

      eigene leidvolle Geschichte.
    • der15.FranzoseAntwort anzivilist(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      zivilist, alles klar, dann hab ich´s. Danke. Nicht Lenin in Persona ... sondern der Marxismus - Leninismus. Gab´s aber m.W. auch in der DDR, Junckerland in Bauernhand .. die Nummer mit der Zwangskollektivierung kam auch in D erst später :)

      Und im Gegensatz zu den Deutschen konnten die Polen die auch 1956 wieder rückgängig machen ... da wird dann wohl der "besagte Dankeshappen in Lenins Namen" abgefallen sein.
    • der15.FranzoseAntwort anpazi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      pazi, nennen Sie ihre Vorfahren nicht die "Bösen"... nennen Sie das Kind beim Namen: die Blödesten, oder Meist - Gehirngewaschenen, oder positivistisch betrachtet: die Gehorsamsten.

      Aber zum Böse sein gehört schon ein wenig mehr, als mit Drogen abgefüllt den wahnsinnigsten Befehlen noch wahnsinnigerer Führer Folge zu leisten. Ein wesentlicher Bestandteil wäre das Wissen um und die Erkenntnis der eigenen Bösartigkeit.

      Und so leid es mir tut - solche Fähigkeiten können Sie der großen Mehrheit im Deutschland dieser Zeit getrost absprechen.
    • avatar
      paziAntwort ander15.Franzose(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      der15.Franzose, "Anderen Foristen ohne zu fragen einen Erfahrungsschatz kleiner als den eigenen zu unterstellen, dies nennt sich nur aus ihrer Perspektive "erweiterter Horizont".

      Erkennen Sie Ihren Satz.
    • avatar
      paziAntwort ander15.Franzose(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      der15.Franzose, "Nein .. Sie sollten Ihren Horizont erweitern, damit ich mich nicht mehr für solche Menschen wie Sie schämen muß."

      Auch von Ihnen.

      Meine letzte Antwort dazu.
    • GermaneAntwort anUllrich Heinrich(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Ullrich Heinrich, Nein, aber befehlen der EU !
    • banane
      Schwachsinn! Die EU ist absolut nicht mit dem römischen Reich zu vergleichen. Dann schon eher die USA
    • avatar
      nva fallschirmjäger
      Der Bürgerkrieg kommt bestimmt früher als gedacht.Wenn die nächste Weltwirtschaftskrise demnächst losbricht und Merkels "Kinder" nicht mehr gefüttert und umsorgt werden wird eine Massenkriminalität folgen die seines gleichen sucht.Ich bin in ständigen Kontakt mit privaten Sicherheitsdiensten die ihre jetzigen Auftraggeber vor diesem Szenario warnen.
    • avatar
      paziAntwort annva fallschirmjäger(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      nva fallschirmjäger, kurze Antwort zu Ihrem letzten Satz, weil diese Leute sich mit der Panikmache wahrscheinlich "gute Zeiten" erhoffen.
    • Aristoteles
      Ich weis gar nicht, warum man so einen einfältigen Panik-Artikel auch noch weiterverbreiten muss. "Europa" war immer ein Begriff der viele Völker mit eigenen Sprachen umfasst hat.
    • boroser1502
      Europa/ EU war ein grosses Versprechen.

      Leider wurde die EU nur zu einem VersprecheR und das
      VersprecheN wurde nicht eingehalten bzw. grob gebrochen.

      Überwachungswahnsinn ist keine Freiheit und keine Sicherheit,
      Massenarbeitslosigkeit ist kein Wohlstand, Politik gegen Russland
      ist eben keine Friedenspolitik, Abhängigkeit der EU zu anderen ist
      eben keine Souveränität, Menschenrechte in Sonntagsreden zu
      erwähnen ist nur Theorie und keine Praxis.

      EU hat sich die Probleme selbst gemacht- die Vielzahl und die
      Qualität der mittlerweile vielen Probleme lässt sich von der
      EU nicht mehr bewältigen.

      EU- Bürger sind vielfach sehr enttäuscht und glauben nicht mehr
      an Versprechen der EU.

      Schade, denn die EU war eigentlich eine supergute Idee. Bei einer
      tatsächlichen Realisierung der ursprünglichen EU- Ideen wäre das
      für die Menschen in Europa ein riesiger Fortschritt gewesen.

      Das gebrochene Versprechen hat massiv Vertrauen zerstört.

      Vielleicht sind die grossen Konzerne mit der EU- Politik sehr
      zufrieden- viele Bürger sind es nicht mehr!
    • boroser1502
      Die EU wird nicht NUR von anderen Faktoren destabilisiert, denn
      leider destabilisiert sich die EU selbst mit ganzer Kraft.

      Zu viel Uneinigkeit, reichlich Egoismus, zu wenig Gemeinsinn,
      zu viel Unehrlichkeit, zu wenig Rückgrat, zu viel Widersprüche.

      Die EU war ursprünglich eine sehr gute Idee:

      Frieden, Völkerverständigung, Fortschritt, Wohlstand,
      Bürgerrechte, Sicherheit, Menschenrechte, Gerechtig-
      keit, Transparenz, Willkürverbot, Gewaltentrennung.

      Leider wurden viele Versprechungen nicht eingehalten.

      Viele Bürger in der EU sind deswegen sehr enttäuscht.

      Eine Wende der EU, hin zu den Ursprungszielen ist leider
      nicht zu erkennen.

      Antirussische Politik über viele Jahre der EU in Verbindung
      mit willkürlichen Sanktionen gegen Russland und gegen die
      Menschen in Russland waren Eigentore mit einer schweren
      Niederlage der EU.

      Wenn die EU verliert, dann verlieren immer auch die Menschen
      in der EU.

      Wir Bürger aber wollten die EU nicht, damit wir gemeinsam verlieren,
      sondern gemeinsam gewinnen.

      Die antirussische Politik hat aber die EU auf die Verliererstrasse gebracht.
    • GermaneAntwort anzivilist(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      zivilist, Bitte nicht vergessen: Auch durch die Amis, Briten und Franzosen gab es viele ünschöne Vorfälle die immer wieder NICHT erwähnt werden !
    neue Kommentare anzeigen (0)