12:00 06 April 2020
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    Bei dem für Ende Mai 2017 in Brüssel angesetzten Nato-Gipfel sollen unter anderem der Kampf gegen den Terrorismus, eine faire Kostenverteilung unter den Mitgliedern der Allianz, die Ukraine-Frage und die Politik gegenüber Russland erörtert werden. Das geht aus einer Nato-Erklärung hervor.

    Diese Themen wurden nach Telefonverhandlungen zwischen Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg und US-Präsident Donald Trump vom Sonntagabend beschlossen, über die das Weiße Haus zuvor berichtet hatte.

    „Der Generalsekretär und Präsident Trump erklärten, sie warteten auf den Ende Mai in Brüssel bevorstehenden Nato-Gipfel, um diese Fragen zu besprechen“, heißt es in dem Kommuniqué  der Allianz.

    Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko und der Nato-Generalsekretär, Jens Stoltenberg
    © AP Photo / Mykola Lazarenko/Pool
    Darin wird hervorgehoben, dass sich die beiden Gesprächspartner zu Fortschritten bei der Bekämpfung des Terrorismus und den Verteidigungsausgaben der Nato geäußert und „auf die Notwendigkeit verwiesen hatten, die Bemühungen um eine faire Verteilung der Lasten unter den Nato-Partnern fortzusetzen“. Es sei auch um die Eskalation der Gewalt im Osten der Ukraine und die Perspektiven einer friedlichen Regelung gegangen.

    Laut dem Dokument hat Stoltenberg den US-Präsidenten auf die Politik der Allianz gegenüber Russland verwiesen, die auf „eine starke Verteidigung und einen Dialog“ abziele.

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    Tags:
    Themen, Gipfel, NATO, Donald Trump, Jens Stoltenberg, Brüssel, Belgien