12:41 22 Oktober 2020
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    Im Kreml ist man mit der Erklärung des US-Staatschefs Donald Trump, der Iran sei weltweit „Terrorstaat Nummer eins“, nicht einverstanden, wie der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Montag gegenüber Journalisten äußerte.

    „Wir sind mit einer derartigen Fragestellung nicht einverstanden“, betonte Peskow.

    Die unterschiedlichen Positionen Moskaus und Washingtons zu diesem Thema sind laut dem Kreml-Sprecher jedoch kein Hindernis beim „Ausbau normaler Kommunikation und pragmatischer, gegenseitig vorteilhafter Beziehungen“ zwischen beiden Ländern. Die Positionen Russlands und der USA unterschieden sich diametral in vielen Fragen der internationalen und regionalen Politik, erinnerte Peskow.

    Zuvor hatte Trump in einem Interview mit dem TV-Sender Fox News den Iran als „Terrorstaat Nummer eins“ und den Atomdeal mit Teheran als eine Schande bezeichnet. Er hätte den Atomdeal nach eigenen Angaben noch akzeptiert, wenn er den Iran näher an die USA gebracht hätte. „Doch es passierte genau das Gegenteil: Sie verfolgen unsere Flugzeuge, umstellen unsere Schiffe mit ihren kleinen Booten. Sie haben keinen Respekt mehr“, räumte Trump ein.

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    Tags:
    Politik, Hindernis, Zusammenarbeit, Beziehungen, Terror, Donald Trump, Dmitri Peskow, Iran, USA, Russland