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05:39 14 Oktober 2019
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    US-Marinesoldaten hissen die US-Flagge

    US-Marine auf Stand vom Ersten Weltkrieg – Trump verspricht „Besserung“

    © AFP 2019 / NOEL CELIS/POOL
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    Die US-Kriegsmarine befindet sich laut Präsident Donald Trump derzeit auf dem Niveau des Ersten Weltkrieges. Bei einem Treffen mit Vertretern des US-Militärs versprach Trump, dass dies bald anders werde.

    Das Treffen fand auf dem Luftstützpunkt MacDill im US-Bundesstaat Florida statt. Trumps Rede wurde später auch auf der offiziellen Webseite des Weißen Hauses veröffentlicht.

    „Unsere Marine ist auf einem fast so niedrigen Niveau wie im Ersten Weltkrieg. Das ist sehr lange her. Sehr lange her“, sagte Trump. „Das wird nicht mehr passieren, Leute. Das wird nicht mehr passieren – nicht mit mir“, versicherte er dann.

    Trump erinnerte auch an seine früheren Äußerungen, als er die US Navy als „erschöpft“ bezeichnet hatte. Der US-Staatschef bekräftigte seine Worte und versprach, alles dafür zu tun, damit US-Soldaten alle Instrumente, Ausrüstung, Ressourcen und Ausbildung bekommen, um ihre Aufgaben erledigen zu können.

    Er werde auch dafür sorgen, dass das Geld der Steuerzahler nicht verschwendet würde, versprach Trump weiter. Dabei erinnerte er an seinen Erfolg bei den jüngsten Verhandlungen zum Kauf von F-35-Kampfjets.

    „Ich habe bereits mehr als 700 Millionen US-Dollar gespart, als ich an den Verhandlungen zu der F-35 teilgenommen habe. Das wissen Sie“, so Trump.

    Der Republikaner bedankte sich auch bei den US-Konzernen Lockheed Martin und Boeing für deren „Aufgeschlossenheit“. „Und wenn ich,aufgeschlossen‘ sage, dann meine ich, dass sie entgegengekommen sind und ihre Preise reduziert haben“, fügte Trump hinzu.

    Zuvor hatte die Agentur Bloomberg berichtet, das Weiße Haus und Lockheed Martin hätten einen Vertrag über den Kauf von 90 F-35-Jets für 8,2 Milliarden US-Dollar abgeschlossen. Der Preis pro Flugzeug sei im Laufe von Verhandlungen um 7,3 Prozent gefallen.Somit konnten die USA Bloomberg zufolge ganze 728 Millionen Dollar sparen. Dies sei sogar mehr, als Trump erwartet habe.

    Trumps Meinung über die US-Marine wird in letzter Zeit von mehreren Medienberichten gestützt. So hatte das US-Militär-Portal „Defense News“ am vergangenen Montag berichtet, 53 Prozent aller US-Flottenflieger aus verschiedenen Gründen kampfunfähig. Hauptgründe seien Geldmangel für Reparaturarbeiten sowie verzögerte Fristen der Wartungsdienste.

     

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    Tags:
    Erster Weltkrieg, Kriegsmarine, Donald Trump, USA