05:21 20 Juni 2019
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    Armata-Panzer

    Neue Armata-Munition kommt künftig von Rosatom

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    Der russische Atomkonzern Rosatom arbeitet derzeit an der Munitions-Herstellung für den supermodernen Panzer Armata, wie Oleg Sijenko, der Generaldirektor der Korporation „UralVagonZavod“, gegenüber russischen Medien sagte.

    Sijenko zufolge laufen derweil Probefahrten des Panzers; die Feuerabgabe solle ebenso bald getestet werden. „Das hängt davon ab, wann wir die Munition von unseren Rosatom-Kollegen bekommen“, betonte er. 

    Infografiken: Der T-14 “Armata”: Russlands High-Tech-Panzer

    Russlands neuer Superpanzer T-14 “Armata”
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    Russlands neuer Superpanzer T-14 “Armata”

    In Hinblick auf die Teilnahme des Atomkonzerns an dem Panzer-Projekt verwies er auf die „Spezifik“ der Munition. Rosatom war laut Sijenko der Meinung, „dass sie das Programm meistern können“, wobei man ihnen selbstverständlich helfe, betonte der Generaldirektor.

    Die Anforderungen, die an die Tests gestellt wurden, würden außerdem ständig steigen. „Das kann sich alles bis in die Unendlichkeit ziehen“, so Sijenko. Dennoch hoffe man, dass die Munition der Armee schnellstmöglich zur Verfügung gestellt werden könne. Die Inbetriebnahme von Armata soll ihm zufolge „wenn nicht in diesem, dann im nächsten Jahr stattfinden“.

    Im Vorjahr hatte Wjatscheslaw Khalitow, stellvertretender Direktor der Korporation „UralVagonZavod“ mitgeteilt, dass die Massenproduktion der neuartigen Maschine für 2018 geplant sei.

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    Tags:
    Lieferungen, Panzer, Munition, Armee, Waffen, Panzer T-14 Armata, Uralvagonzavod, Rosatom, Verteidigungsministerium Russlands, Oleg Sijenko, Russland