10:50 01 Oktober 2020
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    Die Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen kann für Moskau und Washington ein einender Faktor werden, wie der Chef der Abteilung für Nichtverbreitung und Rüstungskontrolle des russischen Außenministeriums, Michail Uljanow, am Donnerstag im Ria-Novosti-Interview sagte.

    Uljanows Meinung nach sollte man einen Dialog mit den USA nicht mit dem INF-Vertrag, dem Washingtoner Vertrag über nukleare Mittelstreckensysteme, anfangen, da dieses Thema ziemlich großen „Diskussionsbedarf“ und möglicherweise Konfrontationen in sich bergen könne.

    Stattdessen sei es viel produktiver, von einem Thema auszugehen, welches  „unseren Interessen entspricht“.  Solche Themenaspekte könnten ohne „großen Aufwand“ im Bereich der Nichtverbreitung der Massenvernichtungswaffen gefunden werden, betonte der Diplomat.

    Zuvor hatte Uljanow bereits geäußert, dass ein potentieller Ausstieg Teherans aus dem Atom-Deal ein „Fiasko für die Weltgemeinschaft“ darstellen würde.

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    Tags:
    Kooperation, Waffen, Massenvernichtung, Rüstungskontrolle, INF-Vertrag, Außenministerium Russlands, USA, Washington, Moskau, Russland