SNA Radio
    Jemen nach schweren Luftangriffen

    Boden-Einsätze: Jemen nimmt Erlaubnis für US-Truppen nicht zurück – Reuters

    © REUTERS / Mohamed al-Sayaghi
    Politik
    Zum Kurzlink
    4530

    Jemens Regierung hat ihre Erlaubnis für US-Truppen, im Rahmen des Anti-Terror-Kampfes Bodenspezialeinsätze im Land durchzuführen, nicht zurückgenommen, wie Reuters meldet. Damit wurden frühere Berichte der US-Zeitung „The New York Times“ dementiert.

    „Wir haben unsere Erlaubnis für die USA, Bodenspezialeinsätze durchzuführen, nicht zurückgenommen. Aber wir haben unser Bedenken über den letzten Einsatz klar gemacht“, so ein jemenitischer Beamte gegenüber Reuters. 

    „Wir haben gesagt, dass es in Zukunft mehr Koordinierung mit der jemenitischen Regierung vor jedem Einsatz benötige und rücksichtvoll mit unserer Souveränität umgegangen werden soll“, gab er an.

    Zuvor hatte die „New York Times“ mitgeteilt, dass die jemenitische Regierung ihre Erlaubnis entzogen hätte. Dem Blatt zufolge ist diese Entscheidung nach der Durchführung der ersten großangelegten Operation der US-Streitkräfte in Jemen nach Trumps Amtsantritt getroffen worden, bei der mehrere Zivilisten ums Leben kamen.

    Im Jemen herrscht seit Jahren Bürgerkrieg. Die Huthi-Organisation Ansar Allah kämpft gemeinsam mit regierungstreuen Truppen gegen jene Teile der Armee, die den vertriebenen sunnitischen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi unterstützen. Zudem sind die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) und die Terrororganisation Al-Qaida in den Bürgerkrieg involviert.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    US Navy enthüllt Geheimziel ihrer Jemen-Operation
    Jemen: Zivilisten überwältigen 13 Al-Qaida-Kämpfer
    Pentagon muss zivile Opfer im Jemen einräumen
    USA verlieren Osprey-Wandelflugzeug im Jemen – erstmals durch Feindesfeuer
    Tags:
    Anti-Terror-Kampf, Bodenoperation, USA, Jemen