08:05 28 März 2017
Radio
    Zeitungen

    Putin: Renommierte europäische Medien manipulieren öffentliche Meinung

    © Foto: Pixabay
    Politik
    Zum Kurzlink
    7581393024

    Die renommiertesten europäischen Medien sind zum Manipulationsinstrument für die öffentliche Meinung geworden, der Informationskrieg ist schon Alltag. Dies beklagte der russische Präsident Wladimir Putin in einem Glückwunschtelegramm an die italienische Zeitung „La Stampa“ zu deren 150. Jahrestag.

    „‘La Stampa‘ ist ein Musterbeispiel für traditionelle Werte des Journalismus“, betonte der russische Staatschef. „Der Verlag gibt Menschen mit unterschiedlichen Ansichten das Wort, bietet gute Möglichkeiten für konstruktive Diskussionen“, hieß es in dem Telegramm, das auf der Webseite des Kremls veröffentlicht wurde.  

    Dabei beklagte Putin jedoch, dass „engagierte Medien bevorzugen, ein entstelltes Bild der Ereignisse im Interesse einiger Weniger darzustellen“. Fehlinformationen „ruinieren nicht nur das Schicksaal einzelner Personen, sondern schreiben auch die politische Landschaft ganzer Staaten um“. 

    Im November 2016 hatte „La Stampa“ einen Beitrag von Putin mit dem Titel „Zeit, Russland zu vertrauen: gemeinsame Front gegen den Terror“ veröffentlicht. Es ging in dem Beitrag darum, dass die während des Kalten Krieges gebildete Nato-Allianz sich nicht den neuen Umständen anpasse und die Last des gegenseitigen Misstrauens Russland und den Westen daran hindere, effektive Antworten auf die Gefahren zu finden, vor denen die Weltgemeinschaft stehe. 

     

    Zum Thema:

    Ex-EU-Parlaments Präsident Schulz wegen Diskriminierung von Russen vor EU-Gericht
    Negative Russland-Berichte in Jahresbilanz: Deutsche Medien einfach rekordverdächtig
    Wie US-Medien von falschen Russland-Berichten profitieren
    Sanktionskrieg gegen Russland kostete Europa Hunderttausende Jobs – Medien
    Medien-Krieg gegen Russland: Persönliche Motive maßgeblich – EU-Abgeordnete
    Tags:
    Journalismus, Fehlmeldungen, Meinungsmanipulation, Telegramm, Kritik, La Stampa, Europa, Italien, Russland
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren
    • Ullrich HeinrichAntwort anzivilist(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      zivilist,
      Ich wüsste nicht, dass ich anderes behauptet hätte.
    • zivilistAntwort anUllrich Heinrich(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Ullrich Heinrich,

      renomiert, 150 Jahre. Putin kann historsch denken
    • zivilistAntwort anzivilist(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      zivilist,

      Никита,

      Sehen Sie, und sputnik erhöht sogar die Chance der Deutschen Öffentlichkeit, in Deutschland die Meinungshoheit zu erlangen, ist das nicht wunderbar ?
    • alfred
      Ganz vorne in den Putin-Verleumdungs- und Hetzkampagnen stehen merkeluntertänige ARD und ZDF dann folgen die restlichen Öffentlich-Rechtlichen Propagandasender.
    • boroser1502
      Fehlinformationen und Manipulation beklagen auch

      sehr viele Einzelpersonen hierzulande.

      Diese Einzelpersonen sind oftmals noch schwerer als

      Staaten in der Lage, sich dagegen zu wehren.

      Manipulation findet inflationär statt und wurde

      zu keiner Seltenheit, um nicht zu sagen zur Gewohnheit!
    • avatar
      jesaja43Antwort anboroser1502(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      boroser1502,
      Glücklicherweise gibt es auch die Ausnahmen. Menschen die mit großen Verantwortungsbewusstsein und mit großer Ausdauer Widerstand gegenüber den journalistischen Manipulationsversuchen durch die politische Macht-Elite leisten. Gerade eben dazu auf RT gelesen: deutsch.rt.com/inland/46248-programmbeschwerde-gegen-tagessschau-manipulierte-nachrichten
      Respekt Herr Bräutigam, Respekt Herr Klinkhammer!
    • avatar
      matschie2006
      Was die Medien oder Lügenpresse angeht, hat Sputnik vor längerer Zeit selbst geschrieben...."die Presse sind die Meinung von den 200 Eigentümern..." (Sinngemäss)

      Also wenn es so ist, gibt es keine "Unabhängige Presse" Journalisten, die nicht deren Ansichten sind, werden blockiert, deren Artikel und Recherchen werden nicht veröffentlicht, bis die dann wutschnaubend gemoppt,
      aus der Redaktion verband und letztlich aus dem Medium herauskatapultiert werden.
      Diese Wahrheiten wollen die Medien-Macher nicht hören. Sie plustern sich auf, greifen die Tatsachenberichter an.
      Beispiel gefällig? Der hier: Udo Ulfkotte, und Andere.
      Da jammern die erwischten Lügner und Leugner, Kotzbrocken und Phrasen-Automaten, Propagandapöbel und Gehirn-Masoschisten.

      Deshalb, wer sich nur auf deren Presse- "Renomme'" verlässt, ist verlassen genug.
      Ein guter und umsichtiger Bericht wie hier über Präsident Putin steht, ist nicht alles, was eine gute, vollumfängliche Berichterstattung ausmacht.
      Eine gute Zeitung beleuchten die Perspektiven auch aus gegenteiligen Blickwinkeln, sodass der Leser sich eine eigene -unvoreingenommene- Meinung bilden kann.
      Jeder solle sich vor Augen halten:
      "Ich mag keine leute die für mich denken wollen
      und auch keine Vordenker. Ich kann immer noch s e l b s t denken."
    • sanpodon
      Mit dem Renommee ist es wie beim Vertrauen: Zu seiner Bildung braucht es eine kleine Ewigkeit und wenn es sich endlich voll entwickelt hat, unterliegt sein Image selbst bei Missbrauch einem gewissen Trägheitsgesetz. Wenn der Bogen der Seriosität aber schließlich überspannt wird, gibt es kein Zurück, auch keinen Neuanfang!

      Das Positive an den Lebenskurven dieser Welt besteht u. A. in ihrer asynchron verlaufenden Vielfalt. Erlöscht ein Stern, sind bereits ein paar andere noch blass, aber voller Zukunftspotenzial irgendwo am Horizont aufgestiegen. Man muss nur hinschauen...
    • Hagbard Celine
      Im Prinzip wurde ein Vernichtungskrieg gegen Russland als eigenständige geopolitische und kulturelle Einheit geführt. Wenn man so nett behandelt wird, muss man sich natürlich bedanken.
      Perfekt wären ein paar "unbequeme Fakten" 3...6 Wochen vor der Wahl. FSB gibt es doch noch, oder ? So kann D ohne Kollateralschäden befreit werden und alle sind zufrieden.
    • avatar
      Eva
    • avatar
      jIchAntwort anНикита(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Mïkïta,

      "Urkomisch, dass aus einem Land ohne jegliche Pressefreiheit Kritik an europäischen Medien kommt."

      Du meinst damit sicherlich dein Europamaidanland. Wann prangert die westliche NATO-Wertegemeinschat endlich die dortigen nordkoreanischen Verhältnisse in der Medienlandschaft an?
    • Hagbard Celine
      Was ist bekannt über die Eigentümer von Springer und Bertelsmann ?

      Wem gehören die ehemaligen Teile der Kirch Medien Gruppe heute ?

      Wie kam es zur Insolvenz der Kirch Medien Gruppe ?

      Welche Rolle spielten Mitarbeiter der deutschen Bank dabei ?

      Wäre das bei der DB unter Alfred Herrhausen möglich gewesen ?

      Warum steht an der Stelle an der Herrhausen ermordet wurde eine Granitsäule mit der Inschrift "Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar" ?
    • Hagbard Celine
      Welche Verbindung besteht zwischen Chordokowski und Springer ?

      Wie gelange Lambsdorff in den Aufsichtsrat der Menatep Holding ?

      War der gewaltsame Tod von Stephen Curtis, dem Finanzarchitekten der Menatep Holding, nur Tage nachdem er Kontakt mit dem serious fraud office aufgenommen hatte, wirklich ein Unfall ?
    • avatar
      matschie2006Antwort anHagbard Celine(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Hagbard Celine, .....bekannt über Springer, Bertelsmann ist vieles, über die Kirch Nachf, auch. usw.
      Schauen sie sich doch mal auf alternative Seiten um, sie werden erstaunt sein, was alles so bekannt ist.
      (Ihr Beitrag direkt darunter)
      Weiter suchen auf alternative Seiten, Sie finden das schon.
    • Ambuya
      "Renommierte europäische Medien manipulieren öffentliche Meinung"

      Das ist natürlich richtig, aber nur bei bestimmten Bevölkerungsgruppen, für die wenige, womöglich sogar nur einzelne Medien immer schon Evangelium waren. Bei jenen mit einem Internetanschluss sollte sich das geändert haben. Bei weitem nicht alle Medienkonsumenten lassen denken, sondern tun das selbst nach mehrseitigem Einholen von Informationen. Dann können die MSM quäken und blöken wie sie wollen - einmal stimmt's und hundertmal nicht.
      Welcher Seite man als Endverbraucher ein Grundkapital an Sympathie schenkt, ist ein anderes Kapitel, aber die Sicht trüben sollte das auch nicht. Ich bin der Meinung, dass es das heutzutage auch nicht mehr muss. Zum Manipulieren gehören nämlich auch zwei. Wer es zuläßt, trägt einen Teil der Schuld selbst.
    • Hagbard CelineAntwort anmatschie2006(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      matschie2006, ich denke das sind Sachen die der deutsche Wähler interessanter findet als ich. z.B. auch das Hr. Genscher Hr. Chordokowski persönlich in Russland abholte. Oder Frau Timoschenko, die auf Kosten des Steuerzahlers nach Deutschland sollte, da Sie nur hier genesen konnte. So verlor Clinton die Wahl - two standards: one for ordinary folks and one for the establishment.

      Öffentlich zugängliche, schlüssige Informationen zu den komplexen Themen Kirch Media Insolvenz und Herrhausen Anschlag sind nicht vorhanden und werden es auch nie sein. Fest steht, das die DB letztlich die auslösende Instanz der Insolvenz war und das Herrhausen mit einer speziellen Sprengfalle getötet wurde, deren Herstellung und Einsatz die technischen Möglichkeiten der Bekenner bei weitem überstieg. Sprengfallen dieses Typs haben auch viele Amerikaner im Irak getötet. Möglicher weise ist Herrhausen einem Freiberufler zum Opfer gefallen. Das wäre aber nur dann nachvollziehbar, wenn seinem Tod ein entsprechendes ökonomisches Potenzial gegenüberstand. Das wiederum würde die Insolvenz der Kirch Media einen zweiten Blick aus dieser Perspektive wert machen.
    • avatar
      matschie2006Antwort anHagbard Celine(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Hagbard Celine, ....über Kirch-Media gibt es sehrwohl öffentlich Infos's, die leigen allerdings schon lange zurück.

      Das deutsche Handelsblatt hat sehr ausführlich darüber berichtet; und die andere MSM ebenfalls.

      Als Auslöser von der Pleite der Kirch-Gruppe gilt der Ausspruch des damaligen Vorstandssprechers der Deutschen Bank, Rolf E. Breuer, der Wortwörtlich sagte:
      "Was man alles so lesen und hören kann, ist dass der Finanzsektor nicht bereit ist, auf unveränderter Basis noch weitere Fremd- und Eigenmittel zur Verfügung zu stellen."

      Das bedeutete, zu jener Zeit, dass weder die Deutsche Bank noch andere In- und Ausländische Banken den Kirch-Grüppchen irgendwelche Kredite gewähren wollten.
      Selbst die Banken, die bereits Kreditzusagen gegeben haben, haben diese wieder zurück gezogen.

      Der Herr Herrhausen-Anschlag hat mit der Pleite von Kirch-Media nichts zu tun.
      Auch die anderen Einwände und Vorkommnisse sind jedes für sich zu betrachten.
      Bedauerlicher weise kochen Sie einen Muss-Eintopf, vermischen alles und sind der Ansicht, dass dieses alles zusammen gehört. Tut es aber nicht.
    • Hagbard CelineAntwort anmatschie2006(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      matschie2006, verstehe alles hat seine Ordnung und nix hat mit nix zu tun. Das habe ich schon öfter gelesen...
    • Hagbard Celine
      Es gibt keine inoffiziellen politischen Netzwerke in Europa, keine dunklen Kanäle der Macht.
      Springer und Bertelsmann sind keinesfalls Bestandteil oder sogar Kern dieses Netzwerkes. Beide Konzerne werden rein noch betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt und würden niemals in die politischen Geschicke des Landes eingreifen und schon gar nicht dessen Schaden herbeiführen wollen. Wer Springer und Bertelsmann in einem Satz mit dem Wort Oligarch verwendet, hat nichts verstanden. Springer und Bertelsmann sind vielmehr Ritter des Lichts und er Aufklärung, die sich und ihre Freunde nur ungern bereichern, ja fast schon dazu gezwungen werden müssen. Ein Segen für Deutschland und Europa.
    • meshuAntwort anboroser1502(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      boroser1502, Das Merkel Regime will Propaganda und Zensur. Merkel und die von ihr vertretenen neoliberalen Gruppen wollen dies. Sie wollen auch weiteres.
      Es werden Menschen, die öffentlich Kritik üben, in Deutschland verfolgt und diskriminiert. Die berufliche Karriere dieser Personen wird zerstört, das Umfeld wird zerstört.

      Hier eine Untersuchung, wie die Wikipedia dazu eingesetzt wird.

      www.youtube.com/watch?v=wHfiCX_YdgA
    neue Kommentare anzeigen (0)