22:45 29 Januar 2020
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    Yuval Diskin, der ehemalige Chef des israelischen Inlandsgeheimdienstes Schin Bet, hat vermutlich eine wichtige Rolle im VW-Abgasskandal gespielt, wie die WirtschaftsWoche am Donnerstag schreibt.

    Zusammen mit Avi Primor, dem früheren israelischen Botschafter in Deutschland, traf Diskin im Februar 2015 mit dem damaligen VW-Aufsichtsratsschef Ferdinand Piech zu einer vertraulichen Unterredung zusammen. Diskin, der 2011 aus dem Geheimdienst ausgeschieden war und danach das Cybersicherheitsunternehmen Diskin Advanced Technologies gründete, wollte Sicherheitsdienstleistungen an Volkswagen verkaufen, hieß es. 

    Primor bestätigte das Treffen im Gespräch mit der WirtschaftsWoche: „Ich bin mit Yuval Diskin befreundet, und ich habe ihm einen Gefallen getan. Wir waren zusammen bei verschiedenen deutschen Unternehmen, unter anderem bei Volkswagen. Ich habe aber nur Kontakte hergestellt, wirtschaftlich bin ich an nichts beteiligt.“

    2016 gründete der VW-Konzern zusammen mit Diskin die Sicherheitsfirma Cymotive Technologies mit Hauptsitz im israelischen Herzliya. Das Unternehmen soll vor allem die Lücken in den Sicherheitssystemen vernetzter Autos schließen. Volkswagen ist über seine Tochter AutoVision zu 40 Prozent beteiligt. Den Rest besitzen Diskin und zwei weitere Ex-Geheimdienstler, so der Zeitungsartikel. 

     

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    Tags:
    involviert, Abgas-Manipulationen, Skandal, Geheimdienst, VW-Konzern, Israel, Deutschland