15:34 19 Juli 2018
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    Russlands Präsident Wladimir Putin bei der Münchner Sicherheitskonferenz 2007

    Ischinger: Münchner Sicherheitskonferenz bleibt am Ball – und lädt Putin für 2018 ein

    © Sputnik / Дмитрий Астахов
    Politik
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    Nach der Absage des russischen Präsidenten Wladimir Putin, persönlich auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2017 aufzutreten, wollen die Organisatoren ihn trotzdem wieder für 2018 einladen. Das gab der Konferenz-Chef Wolfgang Ischinger am Donnerstag vor Journalisten bekannt.

    „Wir hatten ja 2007 den Auftritt von Präsident Putin. Ich will  überhaupt nicht verschweigen, ich habe mich bemüht, bin extra im Dezember auch selber nach Moskau gefahren, um für die Idee zu werben“, so Ischinger. 

    Es wäre passend gewesen, meint der Chef der Sicherheitskonferenz,  wenn Putin 2017 zehn Jahre später wieder auftreten würde, um „Revue passieren zu lassen, was in den zehn Jahren passiert ist“. 

    Doch wie der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow noch Ende Januar mitteilte, kommt Putin in diesem Jahr nicht. Laut Ischinger werden die Organisatoren Putin im nächsten Jahr wieder einladen. „Vielleicht klappt es“, so der Diplomat. 

    Die Münchner Sicherheitskonferenz, eine seit 1963 stattfindende Tagung von internationalen Sicherheitspolitikern, Militärs und Rüstungsindustriellen, findet in diesem Jahr vom 17. bis 19. Februar statt.

    In diesem Jahr nehmen mehr als 500 hochrangige Politiker und Experten aus der ganzen Welt an der Konferenz teil. Russland soll von Außenminister Sergej Lawrow vertreten werden.

     

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    Tags:
    Absage, Auftritt, Einladung, Münchner Sicherheitskonferenz 2017, Wolfgang Ischinger, Wladimir Putin, München, Deutschland, Russland
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