04:32 16 Oktober 2018
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    US-Polizei. Symbolbild

    Zwei Jahrzehnte in den USA: Abschiebung von Mexikanerin löst heftige Proteste aus

    © AFP 2018 / Laura Buckman
    Politik
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    Die US-Behörden wollen eine Mexikanerin abschieben, die seit mehr als 20 Jahren in den USA lebt, wie der Sender NBC berichtet. Mehrere Aktivisten der diesbezüglichen Protestaktionen in der Stadt Phoenix im US-Bundesstaat Arizona sind von der Polizei festgenommen worden.

    Die Mexikanerin Garcia de Reyos war vor 22 Jahren in die USA gekommen, als sie 14 Jahre war. Die heute 36-Jährige ist angezeigt worden, weil sie illegal im Freizeitpark Golfland Sunsplash in der Stadt Mesa im Bundesstaat Arizona gearbeitet haben soll. Die Polizei hat sie nun festgenommen und will die Frau abschieben.

    Reyos gilt als eine der ersten Personen in den USA, die von der durch US-Präsident Donald Trump proklamierten Verschärfung der Migrationsgesetze betroffen würde.

    Ihre Festnahme und Abschiebung riefen Proteste bei Menschenrechtlen hervor. Die Aktivisten versuchten dem Sender zufolge, einen Bus des Migrationsamt in Phoenix zu blockieren und dadurch die Abschiebung der Mexikanerin zu verhindern. Die Polizei hat sieben Protestler festgenommen, ohne Gewalt anwenden zu müssen, hieß es von den Sicherheitskräften in Phoenix.

    Trump hatte zuvor angekündigt, dass alle Einwanderer, die keine Einreiseerlaubnis erhalten und ein Verbrechen in den USA begingen, umgehend abgeschoben würden.

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    Tags:
    Festgenommen, Polizei, Protest, Abschiebung, Mexiko, USA