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06:23 17 Juli 2019
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    Syriens Präsident Baschar al-Assad

    Assad lehnt Trumps Syrien-Vorstoß ab

    © Sputnik / Pressedienst des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad
    Politik
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    Der syrische Präsident Baschar al-Assad hat den Vorstoß seines US-amerikanischen Amtskollegen Donald Trump, Sicherheitszonen in dem Kriegsland einzurichten, als unrealistisch abgelehnt. Stattdessen sollte in ganz Syrien Stabilität erreicht werden.

    Bewohner von Damaskus mit Assad-Plakatten
    © Sputnik / Valeri Melnikov
    „Sicherheitszonen für die Syrer könnte es nur geben, wenn im ganzen Land Stabilität und Sicherheit herrschen und es keine Terroristen gibt“, sagte Assad zur Onlinezeitung Yahoo News. Das wäre eine Sicherheitszone, die sich über ganz Syrien erstrecke.

    Trumps Idee sei „völlig unrealistisch“: „Es wäre lebensfähiger, praktischer und weniger aufwendig, Stabilität zu erreichen, statt Sicherheitszonen einzurichten.“

    In Syrien herrscht seit 2011 Krieg, der laut Uno-Angaben bereits mehr als 280.000 Todesopfer gefordert hat. Den Regierungstruppen von Präsident Baschar al-Assad stehen von den USA unterstützte Rebellen, aber auch die islamistischen Terrormilizen Daesh (auch Islamischer Staat, IS), al-Nusra-Front und andere gegenüber. Seit Ende Dezember gilt zwischen der Regierungsarmee und den Oppositionsgruppen eine Waffenruhe.

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