13:10 03 April 2020
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    Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sieht Gemeinsamkeiten zwischen SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz und US-Präsident Donald Trump, berichtet der „Spiegel“ am Freitag.

    „Wenn Schulz seine Unterstützer ‚Make Europe great again‘ rufen lässt, dann ist das fast wortwörtlich Trump“, so Schäuble in einem Interview mit dem Magazin.

    Laut dem Bundesfinanzminister folgt die Art, wie Schulz populistisch die angebliche Spaltung der Gesellschaft beschwört, der postfaktischen Methode des US-Wahlkampfs.

    Schäuble zufolge würde es dem SPD-Kanzlerkandidaten gut tun, wenn er „mal ein bisschen nachdenken“ würde. Niemand dürfe über Deutschland in einer Art und Weise schlecht reden, wie er dies tue. Dem Land und den deutschen Bürgern gehe es so gut wie lange nicht, so der Minister.

    „In einer Zeit, in der weltweit die Versuchung durch den Populismus zugenommen hat, dürfen Politiker nicht so reden wie Herr Schulz. Wenn er den Populismus bekämpfen will, wie er behauptet, dann sollte er diese Fakten zur Kenntnis nehmen“, zitiert der „Spiegel“ Schäuble.

    Dabei habe Schulz selbst den US-Präsidenten scharf kritisiert, geht aus der Meldung hervor. Demnach sollte dem SPD-Kanzlerkandidaten der Vergleich Schäubles nicht gefallen.

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    Tags:
    SPD, Donald Trump, Wolfgang Schäuble, Martin Schulz, Deutschland