08:03 17 Oktober 2017
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    Trotz Atomstreit: Pjöngjang berichtet über von USA angebotene humanitäre Hilfe

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    Die US-Regierung hat Nordkorea humanitäre Hilfe im Zusammenhang mit der Hochwasserkatastrophe angeboten, die im vorigen Jahr den nördlichen Teil des Landes heimgesucht hatte, meldet die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA.

    Die Webseite Voice of America hatte am 25. Januar unter Berufung auf das US-Außenministerium berichtet, dass die USA trotz der zunehmenden Spannungen in puncto Atomwaffen humanitäre Hilfsgüter nach Nordkorea schicken wollen. Laut der Behörde sollen die USA für diesen Zweck eine Million US-Dollar bereitgestellt haben.

    Das ist der erste Fall seit 2011, dass die USA Nordkorea humanitäre Hilfe erweisen, so VOA. Nach Angaben der Webseite sollen unter anderem medizinische Güter in das von den Fluten betroffene Land geschickt werden.

    Die nördlichen Gebiete Nordkoreas waren im Herbst vorigen Jahres überflutet worden, nachdem der Taifun „Lionrock“ über das Land gezogen war. Nach amtlichen Angaben kamen dabei mindestens 133 Menschen ums Leben, weitere 395 gelten als vermisst. 140.000 nordkoreanische Bürger brauchen dringend Hilfe. Der starke Wirbelsturm soll rund 25.000 Häuser vernichtet haben.

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