05:50 02 April 2020
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    Russland hat den jüngsten nordkoreanischen Raketentest als eine provokative Missachtung der UN-Resolutionen kritisiert. Es sollen jedoch keine Schritte unternommen werden, die die Lage noch weiter eskalieren lassen könnten, wie es aus dem russischen Außenministerium am Montag verlautet.

    „Wir schätzen den nordkoreanischen Raketentest vom 12. Februar als eine weitere provokative Missachtung der Forderungen nach entsprechenden Resolutionen des UN-Sicherheitsrates ein“, teilte das russische Außenministerium mit. „Das löst Bedauern und Besorgnis aus“. 

    Moskau rief zudem alle interessierten Seiten dazu auf, gelassen zu bleiben und keine Aktivitäten vorzunehmen, die die Spannung weiter zuspitzen könnten. Der einzige Regelungsweg sei der politisch-diplomatische Dialog. Außerdem solle die militärpolitische Lage in der Region generell verbessert werden, hieß es. 

    Pjöngjang hatte zuvor den jüngsten Raketentest bestätigt. Die Rakete könne mit einem Atomsprengkopf bestückt sein, berichteten südkoreanische Medien. Als Reaktion auf den Test verlangen nun die USA, Japan und Südkorea eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats, die schon an diesem Montag stattfinden könnte. 

     

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    Tags:
    Missachtung, Kritik, Raketentest, UN-Resolution, Uno, Russland, Nordkorea