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00:02 23 Oktober 2019
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    Ex-NSA-Agent Edward Snowden

    Kein „Geschenk an Trump“: Kreml dementiert Überstellung von CIA-Enthüller Snowden

    © REUTERS / Mark Blinch
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    Globale Datenüberwachungsaffäre (51)
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    Der Kreml hat die Gerüchte über die angeblich geplante Überstellung von Edward Snowden an die USA zurückgewiesen. Laut Dmitri Peskow, Pressesprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, ist eine Auslieferung des amerikanischen Whistleblowers vorerst kein Thema.

    „Das ist im Moment kein Thema der bilateralen Beziehungen“, sagte Peskow am Montag gegenüber Journalisten. „Dieses Thema wurde keinerlei angesprochen.“

    Westliche Medien hatten unter Berufung auf amerikanische Geheimdienste berichtet, in der russischen Regierung gäbe es Überlegungen, Snowden an die Vereinigten Staaten auszuliefern – als „Geschenk an Trump“.

    Snowden (33) hatte für die Auslandsgeheimdienste CIA und NSA gearbeitet, bevor er im Juni 2013 Details zu globalen Spähprogrammen der US-Geheimdienste preisgab. Der Enthüller versteckte sich zunächst in Hongkong und kam dann nach Moskau und bat dort um Asyl, das ihm auch von Präsident Wladimir Putin auch gewährt wurde.

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    Tags:
    US-Geheimdienst NSA, CIA, Edward Snowden, USA, Russland