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    Lage in Syrien (2017) (492)
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    Damaskus zeigt sich bereit, mit den bewaffneten Gruppierungen in Syrien in Kontakt zu treten und Häftlinge im Tausch gegen von jenen entführte Zivilisten freizulassen, wie die syrische Agentur SANA am Montag unter Verweis auf eine Quelle aus der syrischen Staatsführung mitteilte.

    Demnach bestätigte der Informant die Bereitschaft der syrischen Regierung, auf ständiger Basis und besonders im Kontext des bevorstehenden Treffens in Genf, Häftlinge gegen von Terroristen als Geiseln genommene Männer und Frauen, darunter Zivilisten und Militärs, zu tauschen.

    Dieser Beschluss wurde laut dem Informanten gefasst, nachdem „entsprechende Ministerien und Ämter“ Anstrengungen zur Befreiung von Zivilisten und Militärs, die von Terrorgruppierungen als Geiseln genommen worden waren, unternommen hatten.

    Diese Initiative wurde im Vorfeld der für den 20. Februar anberaumten Verhandlungsrunde in Genf   verlautbart.            

    An den Diskussionen unter der Uno-Schirmherrschaft werden sowohl Vertreter der syrischen Regierung als auch verschiedener Oppositionsfraktionen teilnehmen. Die Zusammensetzung der Delegationen wird zurzeit abgestimmt.

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    Austausch, Häftlinge, Uno, Terrormiliz Daesh, Genf, Syrien