SNA Radio
    Helsinki, Finnland

    Finnland: Nicht-EU-Bürgern droht Verlust der Immobilien

    © Flickr/ Jorge Láscar
    Politik
    Zum Kurzlink
    13515

    Das Verteidigungsministerium Finnlands hat damit begonnen, von Ausländern in der Nähe von strategischen Objekten abgeschlossene Immobilientransaktionen zu überprüfen, schreibt am Montag das örtliche Portal yle.fi unter Verweis auf Parlamentsmitglied Suna Kymäläinen.

    Laut Kymäläinen will man offensichtlich einige Immobilientransaktionen mit Ausländern annullieren, deren Grundstücke sich in der Nähe von strategischen Objekten befinden. Gleichzeitig sei der Begriff „strategisches Objekt“ gesetzlich noch genauer zu präzisieren.

    „Es ist schwierig, in Finnland strategische Objekte zu bestimmen. Wir haben Telekommunikationstürme, die auf dicht besiedelten Gebieten stehen, sowie Immobilien im Grenzgebiet, ganz zu schweigen von Ferienhäusern in der Nähe von Flughäfen“, so Kymäläinen.

    Der Abgeordneten zufolge überprüft das Verteidigungsministerium zurzeit die Immobilientransaktionen in der Nähe von strategischen Objekten, die von Bürgern aus Nicht-EU-Staaten in Finnland abgeschlossen wurdend. Das Amt solle die Problem-Transaktionen im kommenden März überprüfen. Danach sollen die Änderungen der entsprechenden Gesetze vorbereitet werden. Kymäläinen selbst sei für die Einführung von individuellen Genehmigung für Immobilientransaktionen von Nicht-EU-Bürgern.

    Laut dem Portal yle.fi sagt man im Verteidigungsministerium jedoch, dass man die Objekte nicht einzeln überprüfe, sondern der allgemeinen Frage von Gesetzesänderungen im Immobilienbereich nachgehe.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren

    Zum Thema:

    Ähnelt Immobilienmogul einem Asketen? - Vergleich Trump und Ahmadinedschad
    Tags:
    Immobilientransaktionen, Telekommunikationstürme, Grenzgebiet, strategische Objekte, Gesetz, Immobilien, Verteidigungsministerium Finnlands, Suna Kymäläinen, Europäische Union, Finnland