02:29 31 März 2017
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    Moskauer Kreml

    Kreml reagiert auf Michael Flynns Rücktritt

    © Sputnik/ Alexei Druzhinin/Anton Denisov/Pressedienst des Präsidenten von Russland
    Politik
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    Der Rücktritt des Sicherheitsberaters des US-Präsidenten, Michael Flynn, ist eine innere Angelegenheit Washingtons, wie der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Dienstag in Bezug auf Flynns Rücktritt sagte.

     

     

     „Wir möchten dies keinesfalls kommentieren. Das ist eine innere Angelegenheit der Administration des Präsidenten Donald Trump. Das ist nicht unsere Sache“, sagte Peskow.

    „Was dieses Thema im Allgemeinen anbelangt,  haben wir es bereits mehrmals kommentiert. Wir haben nichts hinzuzufügen.“

    Zuvor war berichtet worden, dass Trumps Sicherheitsberater zurückgetreten sei. In seinem Rücktrittsgesuch soll er zugegeben haben, er habe dem US-Vizepräsidenten Michael Pence und anderen Vertretern des Weißen Hauses unabsichtlich unvollständige Informationen über die mit dem russischen Botschafter in Washington, Sergej Kisljak, geführten Telefonate  zur Verfügung gestellt.

    Zuvor hatte die Zeitung „The Washington Post“ mitgeteilt, dass Flynn und Kisljak am 29. Dezember fünf Telefonate geführt hätten – im Zeitraum zwischen der Bekanntgabe der neuen US-Sanktionen und der Entscheidung von Präsident Wladimir Putin, keine Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

     

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    Tags:
    Kommentar, Rücktritt, The Washington Post, Michael Pence, Michael Flynn, Donald Trump, Dmitri Peskow, Wladimir Putin, USA, Russland