14:00 13 August 2020
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    Der Kreml hat zur Veralberungsaktion der russischen Komiker Wowan und Lexus auf Kosten der US-Kongressabgeordneten Maxine Waters Stellung genommen.

    „Wir haben diese Medienberichte gesehen, haben aber damit nichts zu tun“, sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Dienstag. „Wir schätzen es sehr, dass es bislang keinem eingefallen ist, dem Kreml dafür die Schuld zuzuschieben. Das zeugt von einer gewissen Erleuchtung“, kommentierte Peskow weiter scherzhaft. 

    Die zwei Spaßvögel hatten die demokratische Kongressabgeordnete Maxine Waters im Namen des ukrainischen Premierministers Wladimir Grojsman angerufen und ihr erzählt, dass Russland die Server des Landes Limpopo angegriffen und dessen „Marionette“ Aibolit dort zum Präsidenten gemacht habe. Waters soll nicht begriffen haben, dass es sich dabei um ausgedachte Länder und Charaktere eines russischen Märchens („Doktor Aibolit“ – ähnlich zum US-amerikanischen Doktor Dolittle) gehandelt hatte. Als Beweis veröffentlichten die Komiker auf ihrem YouTube-Kanal die Aufnahme des Gesprächs. 

    Auch die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa konnte die Ironie nicht aufhalten: „Präsident Aibolit aus dem Land Limpopo… Russische Märchen werden wahr. Gott, verlasse Amerika nicht“, schrieb sie auf ihrer Facebook-Seite.

     

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    Tags:
    Märchen, Aibolit, Limpopo, Spaßvögel, Telefonstreich, Witz, Maxine Waters, Lexus, Wowan, Dmitri Peskow, USA, Russland