19:22 02 April 2020
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    Kein Frieden im Donbass (2017) (211)
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    Bei einem versuchten Angriff auf die Stellungen der Volkswehr der selbsterklärten Volksrepublik Donezk (VRD) sind bei der Ortschaft Kominternowo im Süden der Region fünf Angehörige der ukrainischen Armee getötet und weitere drei verletzt worden, wie der Vize-Stabschef der Donezker Volkswehr, Eduard Bassurin, am Dienstag mitteilte.

    „Am Montag gegen 15:20 Uhr Ortszeit  haben Einheiten der ukrainischen Nationalgarde und des Freiwilligen-Bataillons ‚Asow‘ in der Nähe des Vorpostens ‚Derskaja‘ die Stellungen der VRD angegriffen. Wir konnten diese Attacke abwehren. Dabei hat die ukrainische Armee Verluste zu beklagen – fünf Tote und drei Verletzte“, so Bassurin.

    Ukrainische Soldaten im Donbass
    © AFP 2020 / Evgeniy Maloletka
    In den vergangenen Tagen sind die Kämpfe in der Ost-Ukraine wieder aufgeflammt. Es soll Dutzende Tote gegeben haben. Beide Seiten – die Regierungsarmee und die Volksmilizen – werfen sich gegenseitig vor, im Raum Awdejewka eine Offensive versucht zu haben. Diese Ortschaft mit rund 30.000 Einwohnern liegt knapp 20 Kilometer nördlich von Donezk.

    Die Eskalation fiel zeitlich mit dem Besuch des  ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko in Deutschland zusammen, wo er für neue Sanktionen gegen Russland geworben hat. Nach Angaben der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ) ist sich die Bundesregierung im Klaren, dass hinter der neuen Verschärfung der Donbass-Krise möglicherweise ein Kalkül Poroschenkos stecken könnte.

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    Tags:
    Verluste, Angriffsversuch, Bataillon Asow, Süddeutsche Zeitung, Petro Poroschenko, Eduard Bassurin, Donbass, Ukraine