11:40 22 Februar 2017
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    Nato-Logo in Italien (Symbolbild)

    Zur Analyse von Bedrohungen aus Nahem Osten: Nato will Hub in Neapel bauen

    © AP Photo/ Gregorio Borgia
    Politik
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    Die Nato will im italienischen Neapel einen Hub zur Analyse von möglichen Bedrohungen aus Nordafrika und dem Nahen Osten errichten, meldet die italienische Nachrichtenagentur ANSA unter Berufung auf eine Erklärung von Allianz-Generalsekretär Jens Stoltenberg.

    Die Nato plant demnach den Bau eines Hubs beim vereinigten Kommandozentrum in Neapel. Eine endgültige Entscheidung soll noch nicht eingetroffen worden sein, aber die Arbeit an der Konzeptentwicklung werde fortgesetzt.

    Die Hautaufgabe des Hubs besteht Stoltenberg zufolge darin, die Fähigkeit bei der Identifizierung von Bedrohungen zu vergrößern und das Situationsbewusstsein zu verbessern. Der Hub soll demnach zum Koordinierungszentrum im Anti-Terror-Kampf werden und mögliche Bedrohungen aus Nordafrika und dem Nahen Osten analysieren.

    Diese Pläne sollen laut dem Nato-Generalsekretär auch beim Treffen der Verteidigungsminister erörtert werden, das am 15. und 16. Februar in Brüssel stattfindet.

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    Tags:
    Anti-Terror-Kampf, Hub, NATO, Jens Stoltenberg, Neapel, Italien
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    Alle Kommentare

    • Isnogud
      Ehrliher und auch viel billiger wäre es doch, das Übel an der Wurzel zu packen. Die Wurzeln des IS dürften Stoltenberg bekannt sein und wenn nicht, dann ist er offensichtlich eine Fehlbesetzung auf seinem Posten.
    • Germane
      Kann die Kriegs-NATO nur aus Neapel eine Analyse erstellen ?
    • Aristoteles
      Ein HUB-Schrauber ist zum Fliegen da.
      Denken muss der Mensch immer noch selbst.
    • avatar
      Tschelowjek
      Was wirft der denn wieder für Nebelkerzen?! Die einzige Bedrohung für den Nahen Osten und für Europa und die ganze Welt ist die Nato und die Rüstungsindustrie. Würde die gierige Rüstungsindustrie die Terroristen nicht mit Waffen beliefern, gäbe es dort auch keine Bedrohung.
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