09:29 01 Dezember 2020
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    Russland will die Einbürgerung für die Bewohner von Transnistrien erleichtern, teilte Konstantin Kosatschow, der Chef des Auswärtigen Ausschusses des Föderationsrates, mit.

    „Für die Menschen ist es wichtig, die Bedingungen zu schaffen, damit dieser Prozess möglichst unbürokratisch verläuft und für die Menschen, die eine solche Entscheidung treffen, bequem ist“, so Kosatschow. „Wir arbeiten jetzt sehr ernst an diesem Thema und haben einen Auftrag des russischen Präsidenten“, sagte er bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden des transnistrischen Obersten Rates, Alexander Schtscherba, in Moskau.

    Transnistrien ist der östlich des Dnjestrs gelegene Teil Moldawiens. Nach der Unabhängigkeit Moldawiens im Jahre 1991 erklärte auch das mehrheitlich von Russen und Ukrainern bewohnte Transnistrien seine Unabhängigkeit, da eine Eingliederung Moldawiens in Rumänien im Gespräch war.

    Der Streit mit der moldawischen Regierung mündete in einen militärischen Konflikt, der durch die Vermittlung Russlands beigelegt werden konnte. Internationale Friedenskräfte sichern seit 1992 den Waffenstillstand in Transnistrien (offiziell „Transnistrische Moldawische Republik“), das heute ein autonom agierender, international aber nicht anerkannter De-facto-Staat ist.

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    Tags:
    Einbürgerung, Konstantin Kosatschow, Transnistrien, Russland