17:46 28 März 2017
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    US-Hubschrauber Chinook (Archivbild)

    Zur Eindämmung Russlands - USA verlegen 49 Hubschrauber nach Deutschland

    © Flickr/ Afghanistan Matters/Kenny Holston
    Politik
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    Die USA haben im Rahmen der NATO-Operation „Atlantic Resolve“ (Atlantische Entschlossenheit) zur Verstärkung ihrer Ostflanke 49 Hubschrauber nach Deutschland verlegt. Das teilte das Pentagon am Dienstag in Washington mit. Die Operation hat die Eindämmung Russlands zum Ziel.

    Maschinen vom Typ UH-60 Black Hawk und CH-47F Chinook von der 10. Luftwaffenbrigade des US-Heeres trafen im Bremerhaven ein. Verschifft wurden auch Lastwagen und sonstige Hilfstechnik. Noch 20 Helikopter werden in der nächsten Woche erwartet. Die zahlenmäßige Stärke des verlegten Personals beträgt rund 2.000 Mann.

    „Die Technik und Soldaten werden auf der Rotationsgrundlage in Stützpunkten in Deutschland und osteuropäischen Ländern gemäß dem Plan der Operation stationiert. Die Operation war angesichts der russischen Invasion in der Ukraine gestartet worden“, hieß es in Washington.

    Zuvor hatte das Verteidigungsministerium Litauens mitgeteilt, dass Anfang Februar rund 100 gepanzerte Fahrzeuge und etwa 450 Angehörige aus Deutschland in der baltischen Republik eintreffen werden. Sie werden in ein internationales NATO-Bataillon eingegliedert.

    Das russische Außenministerium wies darauf hin, dass eine US-Luftwaffenbrigade zum ersten Mal seit Ende des Kalten Krieges wieder in Europa stationiert wird, und äußerte sich besorgt über die Situation.

     

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    Tags:
    Verlegung, Hubschrauber, Pentagon, Russland, Deutschland, USA
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    Alle Kommentare

    • avatar
      anitschke
      Raus aus unserem Land mit dem Yankee-Schrott. Der Müll hat hier nichts verloren und die gehört warm saniert.
    • Ullrich Heinrich
      Wenn Russland sich wegen 4.000 Soldaten mit entsprechendem Equipment in Estland, Lettland und Litauen in die Hose macht - nun denn, dann kann man es tatsächlich "zur Eindämmung Russlands" nennen. Eigentlich hätte ich die Russen für selbstbewusster gehalten.
      Erstaunlich, wie wenig Aufwand offenbar notwendig ist um den Verantwortlichen in Moskau Clusterkopfschmerzen zu bereiten.
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      Bilderbieger
      Ich denke mal RUS sollte als Ausgleich mal wieder in / auf Kuba aktiver werden


      .
    • zimbo
      Also gehen die Kriege weiter unter Trump.
    • zimboAntwort anBilderbieger(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Bilderbieger, ja

      Raketenschild zum Schutz vor den Inuit.
    • avatar
      joerg
      also wegen 4000 Soldaten und Hardware dieser Aufstand? Hat man sowenig Selbstbewusstsein in die eigenen Fähigkeiten ? Oder ist man sich der eigenen Stärke nicht bewusst? Man sieht doch in Syrien wieviel Soldaten Russland ohne Probleme "entbehren" kann und natürlich auch Hardware.
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      richard.gerhardAntwort anzimbo(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      zimbo, das ist das Ziel!
    • Ambuya
      Die "Eindämmung" ist von vornherein Schwachsinn, das ist klar.

      Mir macht aber etwas anderes Sorgen:
      Das angeberische Gehabe von denen ist bekannt und was ist, wenn einer von denen "just for fun" über die Grenze kommt, ein Russe reagiert ärgerlich auf das Ding und holt den Ami runter! Die Nerven strapaziert haben sie den Russen ja schon ziemlich ausgiebig.
      Genau DANN sind nämlich die Russen die Aggressoren.
      Dass der Cowboy über russischem Gebiet war, wird der Westen in hunderttausend Jahren nicht erfahren und wenn sie das Wrack über die Grenze aus Russland herausgeschafft haben, bekommen wir es präsentiert. So ticken die Amis nun einmal. Dann können die Russen sagen und tun was sie wollen, die Beweisaufnahmen vom Absturzort werden als Fake klassifiziert und der Angriffskrieg der NATO (weshalb sie dort ja herumkriecht) ist nicht mehr zu vermeiden. Alles, nur das nicht! Dann hätten die für alle Zeiten recht gehabt mit dem "Aggessor"! Etwas anderes wird die Welt nämlich niemals glauben.

      Bitte liebe Russen behaltet eure Nerven fest in der Faust!
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