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20:39 15 Juli 2019
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    Übung im ABC-Schutz (Symbolbild)

    Moskau kritisiert HRW wegen Vorwürfen von C-Waffen-Einsatz in Syrien

    © RIA Novosti . Igor Zarembo
    Politik
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    Als „dilettantisch“ hat das russische Verteidigungsministerium Behauptungen der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) zurückgewiesen, wonach die Regierungsarmee Syriens Chemiewaffen im Land eingesetzt haben soll. Das geht aus einer Pressemitteilung des Ministeriums vom Dienstag hervor.

    „Derartige Berichte, die von Dilettanten unter Berufung auf soziale Netze und Telefonaussagen anonymer Zeugen erstellt werden, ruinieren das ohnehin schon zweifelhafte Ansehen von HRW“, hieß es.

    Hätte HRW die Anwendung von Kampfstoffen in Syrien tatsächlich klären wollen, hätte sie sich lieber des Einsatzes von Yperit-Senfgas durch die Terroristen im September 2016 in der Siedlung Marat Um Haush annehmen sollen. „Dieses Verbrechen wurde durch Zeugenaussagen belegt, darunter von russischen und ausländischen Journalisten sowie von Betroffenen. Zudem wurde Munition mit Yperit-Resten entdeckt. Es gibt auch entsprechende Bodenproben“, betonte das Verteidigungsministerium in Moskau.

    Zuvor hatte HRW in einem Bericht behauptet, dass die syrische Regierungsarme 2016 Kampfstoffe in dem von der Opposition kontrollierten Teil der Millionenstadt Aleppo eingesetzt hatte.

     

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    Tags:
    Kritik, Einsatz, Chemiewaffen, Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW), Syrien, Russland