10:49 23 Februar 2017
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    Winter auf der Krim

    "Wir geben eigene Gebiete nicht zurück": Moskau zu Washingtons Krim-Erwartungen

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    Integration und Entwicklung der Krim-Region (272)
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    Russland gibt seine Gebiete nicht zurück, wie Außenamtssprecherin Maria Sacharowa am Mittwoch in Bezug auf die frühere Erklärung des Weißen Hauses zur Krim sagte.

    "Wir geben unsere Gebiete nicht zurück. Die Krim gehört zu Russland", äußerte sie bei einem Briefing in Moskau.

    Die Krim
    © Sputnik/ Alexei Malgavko
    Zuvor hatte der Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, erklärt, US-Präsident Donald Trump erwarte, dass Russland eine Deeskalation des Ukraine-Konflikts erzielen und „die Krim zurückgeben“ werde. Washingtons Sanktionspolitik gegenüber Moskau werde solange unverändert bleiben, hieß es.

    Bei dem Volksentscheid am 16. März 2014 über den künftigen Status der Halbinsel Krim und der Stadt Sewastopol hatten 96,77 Prozent bzw. 95,6 Prozent für die Wiedervereinigung mit Russland gestimmt. Am 18. März 2014 war der Vertrag über die Wiedervereinigung unterzeichnet worden. Trotz des Volksentscheids betrachtet die Ukraine die Krim weiterhin als Teil ihres Territoriums. Die Resultate des Krim-Referendums haben auch die meisten EU- und Nato-Staaten nicht anerkannt und stattdessen Sanktionen gegen Russland verhängt.

    In Moskau besteht man darauf, dass die Verfahrensweise bei der Aufnahme der Region in den Bestand Russlands den Normen des Völkerrechts entsprachen. Laut dem russischen Präsidenten Wladimir Putin ist die Krim-Frage „endgültig abgeschlossen“.

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    Tags:
    Gebiete, Weißes Haus, Maria Sacharowa, Krim, USA, Russland
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    • GameasAntwort anKostia(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Kostia, Lies mal bei Tabletteneinnahme zuerst die Nebenwirkungen.
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      FreddyAntwort anredstar59(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      redstar59, die USA ist ein Agressor, Russland deren Feindbild. Da gibt es nichts abzulenken.
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      studAntwort anKostia(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Kostia, Ti Lox i Durak.
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      studAntwort anR. Lee Ermey(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      R. Lee Ermey, Gefunden und durchgekaut hast du nur eigene Unterhose.
    • altersblond
      Wie wärs mit nem Deal?
      Wenn die USA Hawaii an die Eingeborenen zur Gründung eines unabhängigen Staates zurückgeben, die haben die inseln nämlich einfach so 1898 annektiert, und alle Nichthawaiianer die Inseln verlassen haben, dann entlässt Russland die Krim auch in die Unabhängigkeit.
      Da das garantiert nie der Fall sein wird, was Uncle Sam mal hat gibt er nicht mehr her, bleibt alles so wie es heute ist.
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      christa
      Schade, ich habe mich wohl sehr in Donald Trump getäuscht. ich dachte der versteht was da in 2014 vorgegangen ist. Na ja, wer weiß ob ihm nicht das selbe passiert und ein Putsch seine Präsidentschaft beendet, wie das der echte ukrainische Präsident erleben musste. Meiner Meinung nach, hat der Präsident nicht wirklich die Macht sich durchzusetzen. Obama grinst sich ins Fäustchen.
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      christaAntwort anOBLIVION(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      OBLIVION, spitze,dassalbe denke ich auch. Christi
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      rkunzAntwort anhampi1246(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      hampi1246, Nein, das trifft nicht ganz zu. Das Gebiet Nordjura, das früher zum Kanton Bern gehörte, hat sich in einer von der Eidgenossenschaft koordinierten Volksabstimmung dafür ausgesprochen, ein eigener Kanton zu werden, was 1978 auch geschah. Zuvor ist es zu teil recht deftigen Ausschreitungen zwischen Pro-Jurassiern und Berntreuen gekommen. Das war eine richtig unruhige Zeit in diesem Gebiet - aber so viel ich weiss gab es Gott sei Dank keine Toten. Da die Kantone einzeln in der Bundesverfassung aufgezählt sind, und eben in den Verfassungstext ein neuer Kanton dazukam und jede Aenderung der Bundesverfassung dem obligatorischen Referendum (d.h. Volksabstimmung) unterliegt, mussten damals Volk und Stände noch ihren Segen dazu geben - was auch geschah. Aber mit dem Kanton Freiburg hat das nichts zu tun.

      Interessant dabei war, dass der Südjura, bis heute französischsprachiges Gebiet in sonst vorwiegend deutschsprachigen Kanton Bern, sich mehrheitlich gegen eine Abspaltung zum Kanton Jura ausgesprochen hat. Wie dieser Gesinnungsunterschied zu erklären ist, ist mir unklar. Die nordjurassischen Gebiete wurden aber erst 1815 am Wiener Kongress zu Bern geschlagen. Weiter sind die Nordjurassier mehrheitlich katholisch, die Südjurassier aber mehrheitlich protestantisch. Aber es mag auch an topographischen Begebenheiten liegen, dass sich der Süden eher Bern zugewandt fühlte.

      So viel ich weiss wird es bald zu einer weiteren Abstimmung in der Jurafrage kommen, nämlich ob die Stadt Moutier und einige Dörfer in der Umgebung nicht doch auch zum Kanton Jura gehören wollen. Mal sehen, was dabei rauskommt. Aber die Bevölkerung ist in Pro-Jurassier und Berntreue gespalten. Und es wird auf jeden Fall Unzufriedene geben, egal wie die Abstimmung ausgeht...
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      hampi1246Antwort anrkunz(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      rkunz, Es ist toll, das ausser mir auch noch andere hier über Schweizer Geschichte bescheid wissen, Herzlichen Dank an Dich, für die Schützenhilfe.
      Es ist gut zu wissen, dass ich doch das meiste im Kopf behalten hatte. Ich hatte nicht mehr daran gedacht das der Kanton Jura dazu gekommen war. Ich hatte im Kopf, dass es einen Kantonswechsel gegeben hatte was falsch ist. Besten Dank für die Korrektur.
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      NovarisAntwort anUllrich Heinrich(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Ullrich Heinrich, ----- Wegen der großen strategischen Bedeutung wurde Hawaii von den USA annektiert und Sebastopol ist von großer strategischer Bedeutung für Russland. Der Unterschied ist, dass die Hawaiianer nicht im Rahmen eines Referendums über den Ansschluß an die USA abstimmen konnten, die Bewohner der Krim aber im Rahmen eines Referendums für den Anschluß an Russland stimmten !
      Die USA annektierten Hawaii, Russland annektierte die Krim nicht !
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      ebha56
      Die Krim war und ist russisches Territorium.Warum soll man jemanden etwas Territorium übertragen.Komische Ansichten sind das schon.Die Amis ticken etwas anders als die Europäer. Man erwartet von der neuen US-Administrationen die Rückgabe von dem erpressten Eiland Guantanamo an Kuba.Es wird Zeit das dieses Gestohlene Eiland dem rechtmäßigen Eigentümer mit Entschädigungszahlungen in Milliarden von EUROS zurück gegeben wird.Weiterhin erwarten wir von der neuen US Administration Entschädigungszahlungen in Milliarden von EUROS wegen begangener Verbrechen in Vietnam von 1968 bis 1973.Man erwartet auch Entschädigungszahlungen in Milliarden von EUROS in Irak,Lybien ,Syrien Afghanistan U.u. wegen Zerstörung der Infrastruktur,Tötung von Menschen und die gehen in die Hunderttausend. Man sollte jetzt damit Anfangen,denn die Forderungen werden erhoben und eingefordert.Man kommt sicherlich nicht herum.
    • PolitikscannerAntwort anR. Lee Ermey(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      R. Lee Ermey,

      Wenn sie vom ehemaligen Jugoslawien, Libyen, Irak und Syrien sprechen, haben sie recht....😉

      Mfg
    • R. Lee ErmeyAntwort anPolitikscanner(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Politikscanner, wenn Sie sich nur ein wenig mehr mit diesen Fällen beschäftigt hätten, wüssten Sie, dass das dummes Zeug ist was Sie hier behaupten.
      Ich sag nur: Äpfel und Birnen...
    • PolitikscannerAntwort anR. Lee Ermey(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      R. Lee Ermey,

      Klar, sie ja na ihre transatlantischen Befehlsgeber haben wohl alle Weißheit dieser Welt gefressen. Natürlich waren alle Angriffskriege gegen die o.g. Länder Völkerrechtskonform und im Sinne von Freiheit, Demokratie und Wohlstand.............zumindest aus der Sicht unserer Demokratieexporteure in Washington.
      Wer hier dummes Zeug seitenweise von sich gibt, steht wohl außer Frage.

      In diesem Sinne
    • R. Lee ErmeyAntwort anPolitikscanner(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Politikscanner, ich antworte mal mit einem Auszug eines Spiegel Interviews mit dem Völkerrechtler Kreß:

      ""Doch auch wenn man den Standpunkt einnimmt, die Nato-Staaten hätten 1999 das Völkerrecht verletzt, ist der Vergleich zwischen der russischen Annexion der Krim und dem Gewalteinsatz der Nato in Serbien sehr irreführend. Die beiden Fälle sind nicht im entferntesten vergleichbar. Im Fall Kosovo hatte der Sicherheitsrat festgestellt, in der Folge des exzessiven serbischen Gewalteinsatzes mit zahlreichen zivilen Toten und über 200.000 Flüchtlingen ziehe eine humanitäre Katastrophe herauf. Im Fall der Krim hatten unabhängige Beobachter keine Menschenrechtsverletzungen zu Lasten der ethnischen Russen feststellen können.""
    • Ullrich HeinrichAntwort anNovaris(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Novaris,
      Daraus schließen Sie, dass ein Land also alles, was für selbiges von strategischer Bedeutung wäre, schadlos annektieren kann. Wir befinden uns eigentlich nicht mehr im 19. Jahrhundert, aber einige haben den Zug der Zeit schlicht übersehen.
    • GermaneAntwort anR. Lee Ermey(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      R. Lee Ermey, Durchgekaut weil nicht Verstanden !
    • R. Lee ErmeyAntwort anGermane(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Germane, und? hat´s Ihnen wenigstens geschmeckt, nachdem Sie es ja scheinbar nicht verstanden haben?
    • GermaneAntwort anstud(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      stud, Korrekt !
    • GermaneAntwort anR. Lee Ermey(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      R. Lee Ermey, SIE:
      R. Lee ErmeyAntwort anNilsMuc79(Kommentar anzeigen)
      14:04 15.02.2017 | -4
      NilsMuc79, während ich es bereits gefunden habe und auch schon ausgiebig durchgekaut habe, sind Leute wie Du immer noch am rätseln wo es sich denn versteckt haben könnte :-))
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