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09:25 19 Oktober 2019
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    Astana: Runde zwei der Syrien-Gespräche verschoben

    Astana: Runde zwei der Syrien-Gespräche verschoben

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    Der für den 15. Februar geplante Beginn der neuen Syrien-Verhandlungen in der kasachischen Hauptstadt Astana ist um einen Tag verschoben worden, wie der Pressedienst des Außenministeriums Kasachstans am Mittwoch meldet.

    Die „neue Gipfel-Sitzung im Rahmen des Astana-Prozesses“ startet demnach erst am 16. Februar um zwölf Uhr, weil eine Delegation der bewaffneten syrischen Opposition und die Vertreter der Türkei sich verspäten. Die Regierungsdelegation von Damaskus sei jedoch bereits in Astana eingetroffen.

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    Einem hochrangigen Beamten des russischen Verteidigungsministeriums zufolge kann im Laufe dieser Verhandlungen ein bereits zu 99 Prozent vereinbartes Abschlussdokument über die Kontrolle der Waffenruhe in Syrien verabschiedet werden. 

    „Es sind technische Änderungen geblieben, es hätte auch schon am 6. Februar unterzeichnet werden können, aber die türkische Delegation hatte keine Befugnis dazu“, so die Quelle gegenüber der russischen Nachrichtenagentur RIA Novosti.

    Zuvor hatte der Pressedienst des kasachischen Außenministeriums verlautet, dass die neue Verhandlungsrunde der Syrien-Gespräche am 15. und 16. Februar stattfinden sollte.

    Russland, der Iran und die Türkei sind die Initiatoren des Treffens und Garanten der seit Ende Dezember geltenden Waffenruhe zwischen der Regierungsarmee und der bewaffneten Opposition in Syrien. Man wolle durch konkrete Maßnahmen und Einfluss auf die Konfliktparteien versuchen, die Feuerpause zu stärken, die Gewalt zu vermindern und einen ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe zu schaffen.

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    Die nächste Verhandlungsrunde ist dann für den 20. Februar in Genf geplant.

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    Tags:
    Syrien-Regelung, Syrien-Gespräche, Genfer Konferenz, RIA Novosti, Verteidigungsministerium Russlands, Damaskus, Kasachstan, Iran, Türkei, Russland, Syrien, Astana