16:55 12 Dezember 2017
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    Der US-amerikanische Lenkwaffen-Zerstörer „USS Porter“

    Russische Luftwaffe nahe US-Zerstörer? Moskau widerspricht Pentagon

    © AFP 2017/ STR
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    Das US-Verteidigungsministerium ist besorgt über die Flüge russischer Militärflugzeuge unweit einem amerikanischen Zerstörer im Schwarzen Meer, wie die Sprecherin Michelle Baldanza sagte. Das russische Verteidigungsministerium weist all diese Vorwürfe zurück.

     „Mehrere Vorfälle mit russischen Luftstreitkräften im Schwarzen Meer nahe dem US-Zerstörer Porter DDG78 am 10. Februar wurden vom Schiffskommandeur als unsicher und unprofessionell eingeschätzt“, so Baldanza.

    Im Ergebnis dieser Vorfälle könnten sich Unfälle ereignen oder Rechenfehler entstehen. Der US-Zerstörer habe alle russischen Flugmaschinen kontaktiert, aber keine Rückmeldung von ihnen erhalten. Die russischen Flugzeuge hätten ihre Transponder nicht eingeschaltet. Baldanza gab an, dass das US-Schiff auf einer regelmäßigen Patrouillenfahrt gewesen sei.

    Der Sprecher des europäischen US-Kommandos, Kapitän Danny Hernandez, teilte mit, dass am 10. Februar insgesamt drei Vorfälle fixiert worden seien. Wie Reuters meldet, geht es dabei um den Flug zweier russischer Flugzeuge des Typs Su-24, einen weiteren Su-24-Flug sowie einen dritten einer Flugmaschine vom Typ IL-38.

    „Es gab am 10. Februar keine Vorfälle, die mit dem Flug der russischen Militärflugzeuge im Schwarzen Meer nahe dem amerikanischen Zerstörer Porter zu tun haben“, teilte der amtliche Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, mit.

    Dabei betonte er, dass die russischen Flugmaschinen immer nur gemäß den internationalen Regeln sowie Sicherheitsanforderungen flogen.

    „Falls der US-Zerstörer, wie ein Pentagon-Sprecher mitteilt, auf einer regelmäßige Patrouillenfahrt nahe Russland Dutzendtausende Meilen von seiner Küste entfernt gewesen ist, ist es seltsam, sich über gewöhnliche Flüge unserer Flugzeuge über dem Schwarzen Meer zu wundern“, fügte Konaschenkow hinzu.

    Der US-Zerstörer Porter war am 3. Februar im Rahmen eines Einsatzes zur Meeressicherheit, Stärkung der Kampfbereitschaft und des Zusammenwirkens der Partner und Verbündeten in der Region ins Schwarze Meer eingelaufen.

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    Tags:
    Vorwürfe, Patrouillieren, Flüge, Porter“ (DDG 78), IL-38, Su-24, Pentagon, Verteidigungsministerium Russlands, Michelle Baldanza, Igor Konaschenkow, USA, Russland
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