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15:06 19 August 2019
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    Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten

    Kreml über nicht faktenbasierten NYT-Bericht: „Glauben Sie keinen Zeitungsartikeln“

    © Sputnik / Sergei Guneev
    Politik
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    Die Information über die angeblichen Kontakte zwischen Beratern des US-Präsidenten Donald Trump und dem russischen Auslandsnachrichtendienst (SWR) basiert nicht auf Fakten, wie Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten, am Mittwoch gegenüber Journalisten sagte.

    „Lesen Sie keine morgendlichen Zeitungen. Das ist nicht meine Aussage, wenn Sie sich erinnern. Glauben Sie keinen Zeitungsberichten, denn derzeit ist es äußerst schwierig, das Wahre von Fälschungen – von ‚Enten‘ – zu unterscheiden“, so Peskow.

    Dabei gibt es laut dem Kreml-Sprecher zwar verschiedene Quellen, „aber keine davon wird genannt“. Wenn die Zeit kommt, werde man bestimmt Informationen zu ihnen offenbaren, ist Peskow überzeugt. Bis dahin solle man nicht „irgendwelchen anonymen Informationen“ glauben. Ihm zufolge sei der NYT-Bericht „eine reine Zeitungsmeldung“, die nicht auf Fakten beruht und auch nicht auf solche hinweist, betonte Peskow.

    Zuvor hatte die NYT unter Verweis auf „drei derzeitige und frühere Behördenvertreter“ berichtet, dass führende Mitglieder von Donald Trumps Wahlkampfteam noch vor der US-Präsidentschaftswahl im November 2016 Kontakte zu hochrangigen russischen Geheimdienstlern und Regierungsvertretern unterhalten hätten. Davon würden Telefonaufzeichnungen und abgehörte Anrufe zeugen, hieß es.

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    Beeinflussung, Einmischung, Einfluss, Verdacht, Kontakte, US-Administration, Russlands Auslandsgeheimdienst SWR, Kreml, Donald Trump, Dmitri Peskow, Moskau, Russland, USA