10:49 23 Februar 2017
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    WikiLeaks macht Vorschlag zu Flynn-Skandal

    © AFP 2016/ THOMAS COEX
    Politik
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    Das Internet-Portal WikiLeaks hat vorgeschlagen, die abgefangene Aufnahme des Gesprächs zwischen dem ehemaligen Nationalen Sicherheitsberater des US-Präsidenten, Michael Flynn, und dem russischen Botschafter in Washington, Sergej Kisljak, zu veröffentlichen.

    „Der abgehorchte Wortlaut Flynns und Kisljaks muss der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden, damit jeder mit vollen Informationen umgehen kann“, schreibt die Enthüllungsplattform via Twitter und ergänzte einen Link, wo der Besitzer der Aufnahme diese direkt hochladen kann.

    Zuvor war berichtet worden, dass Flynn als Trumps Nationaler Sicherheitsberater zurücktrete. In seinem Rücktrittsgesuch soll er zugegeben haben, er habe dem US-Vizepräsidenten Michael Pence und anderen Vertretern des Weißen Hauses unabsichtlich unvollständige Informationen über die mit dem russischen Botschafter in Washington, Sergej Kisljak, geführten Telefonate zur Verfügung gestellt.

    Davor hatte die US-Zeitung „The Washington Post“ mitgeteilt, dass Flynn und Kisljak am 29. Dezember fünf Telefonate geführt hätten – im Zeitraum zwischen der Bekanntgabe der neuen US-Sanktionen und der Entscheidung von Präsident Wladimir Putin, keine Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

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    Tags:
    Rücktritt, Skandal, Sanktionen, WikiLeaks, Michael Flynn, Sergej Kisljak, USA, Russland
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    Alle Kommentare

    • sanpodon
      Es ist schon ein erschreckendes Indiz für den Zustand unserer Zeit, dass dieser einfache, seriöse und sachliche Vorschlag zur Beweiserbringung überhaupt erforderlich wurde.
    • Isnogud
      Den upload-link hätten sie sich sparen können.
    • pincourt
      Sicherheitsberater wird abgehört, das schafft Vertrauen.
    • avatar
      rkunz
      Grundsätzlich ist der Vorschlag richtig. Doch das wird an der Sache nichts ändern. Ich schliesse nicht aus, dass die MSM den Rücktritt Flynns zuerst in einer fake Meldung "antizipiert" haben, und danach der Druck so gross war, dass Flynn dann tatsächlich zum Rücktritt bewegt wurde. Trotzdem hätte er ein besseres Stehvermögen an den Tag legen können.
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