03:07 11 Dezember 2017
SNA Radio
    Botschaft Ecuadors in London

    Montagnacht in London: Unbekannte versuchen bei Assange einzubrechen – Zeitung

    © REUTERS/ Peter Nicholls
    Politik
    Zum Kurzlink
    0 443

    Unbekannte haben am vergangenen Montag versucht, in die ecuadorianische Botschaft in London einzubrechen, in der sich derzeit der WikiLeaks-Gründer und Enthüllungsjournalist Julian Assange aufhält. Das berichtet „The Daily Mail“ unter Berufung auf einen britischen Radiosender.

    Die Einbrecher seien die Regenrinne hochgeklettert und hätten mit dem Fuß eines der Fenster geöffnet. „Da sind überall Kameras, aber das war ein sehr seltsames Gefühl“, sagte Assange dem Radiosender „KIIS FM“ laut Zeitung.

    Der britische Sender habe Assange interviewt, nachdem dieser wenige Stunden zuvor seinen Twitter-Account aktiviert und damit die Gerüchte über seinen Tod dementiert hatte, schreibt das Blatt. „Die Gerüchte über meinen Tod sind stark übertrieben“, schrieb Assange in Anlehnung an Mark Twain.

    Damit kommentierte Assange Google-Suchergebnisse zu seinem Namen. Bei der Eingabe von Assanges Nachnamen schlug Google-Instant nämlich drei mögliche Varianten vor: „Assange ist tot / verheiratet / immer noch am Leben“.

    Seit Oktober kursieren in den sozialen Netzwerken Gerüchte über Assanges angeblich schlechten gesundheitlichen Zustand, wie der Aktivist selber erklärte. Auslöser dafür seien gefälschte Dokumente gewesen, in denen es hieß, dass Assange entführt und bereits tot sei. Zudem seien WikiLeaks-Nutzer dazu aufgerufen worden, der Enthüllungsplattform nicht mehr zu vertrauen und kein Geld mehr zu spenden, weil sie inzwischen angeblich für die CIA arbeite.

    Zum Thema:

    Für Auge und Magen: Pamela Anderson versorgt Assange vegan
    Assange verweigert sich nun doch den USA – Medien
    Person des Jahres 2016: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Putin, Trump, und Assange
    Assange erstmals in London verhört
    Tags:
    CIA, Julian Assange, London