21:59 28 April 2017
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    Russlands Staatschef Wladimir Putin (l.) und US-Präsident Barack Obama bei G20 in St. Petersburg (Achivfoto)

    Trump spricht von Obamas „Milde“ in Krim-Frage

    © AFP 2017/ Jewel Samad
    Politik
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    Donald Trump hat sich am Mittwoch zur Schwarzmeer-Halbinsel Krim kritisch geäußert: In einem Twitter-Post fragte der US-Präsident, ob sein Vorgänger Barack Obama in dieser Frage vielleicht zu mild gegenüber Moskau gewesen sei.

    „Die Krim wurde unter der Obama-Administration von Russland eingenommen. War Obama zu mild gegenüber Russland?“, so Trump.

    ​In letzter Zeit sind aus Washington schärfere Töne zum Thema Krim zu hören. So hatte der Sprecher des Weißen Hauses Sean Spicer vergangene Woche erklärt, die Sanktionen gegen Russland würden aufrechterhalten, solange Moskau die Halbinsel nicht an die Ukraine zurückgebe. Vor Kurzem betonte Spicer auch, Trump vertrete eine „harte“ Position gegenüber Russland.

    Moskau kommentierte später die Erklärung des Weißen Hauses: Russland werde das Thema der Krim-Rückgabe nicht diskutierten, da Russland nicht mit ausländischen Partnern über Fragen zu seinem Territorium verhandle, betonte Kremlsprecher Dmitri Peskow.

    Der Chef des Auswärtigen Ausschusses der russischen Staatsduma (Parlamentsunterhaus), Leonid Sluzki, sprach seinerseits von „überhöhten Erwartungen“ Moskaus an Trump. Derartige Aussagen des Weißen Hauses kühlen diese Erwartungen „wie eine kalte Dusche“ ab.

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    Tags:
    twitter, Wladimir Putin, Donald Trump, Krim, Russland, USA
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