18:59 29 März 2017
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    Ukrainische Soldaten bei den Übungen

    Putin: Kiew nicht bereit zu Friedensregelung setzt auf Macht bei Konfliktlösung

    © AFP 2017/ Sergey Bobok
    Politik
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    Die ukrainische Regierung ist eindeutig nicht bereit zu einer friedlichen Regelung des Konflikts im Südosten des Landes und setzt aus diesem Grund auf Macht, wie Russlands Präsident Wladimir Putin am Donnerstag sagte. Unter anderem sei die Eskalation im Donbass seitens Kiews ein Versuch, die Minsker Abkommen zu untergraben.

    „Wir sehen eine ernsthafte Eskalation der Lage im Südosten der Ukraine. Das Ziel dieser Versuche, dieser Eskalation ist offensichtlich: die Minsker Abkommen zu untergraben“, sagte der russische Präsident bei einer Sitzung des Geheimdienstes FSB.

    Donbass: Zwei Jahre Minsker Abkommen
    © Sputnik/ Valeriy Melnikov
    Dabei wies der Staatschef darauf hin, dass Kiew offen über die Organisation von Sabotage- und Terror-Aktivitäten in Russland spreche. „Da können wir nicht sorglos bleiben“, betonte Putin in diesem Zusammenhang.

    Der militärische Konflikt im ostukrainischen Kohlerevier Donbass schwelt seit rund zwei Jahren. Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 Truppen in die östlichen Kohlefördergebiete Donezk und Lugansk geschickt, nachdem diese den nationalistischen Staatsstreich vom Februar in Kiew nicht anerkannt und unabhängige „Volksrepubliken“ ausgerufen hatten.

    Bei den Gefechten zwischen dem Kiew-treuen Militär und örtlichen Bürgermilizen sind laut UN-Angaben mehr als 9500 Menschen ums Leben gekommen. Formell gilt seit September 2015 in der Region eine Waffenruhe.

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    Tags:
    Wladimir Putin, Donbass, Ukraine
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    Alle Kommentare

    • OBLIVION
      Nun, DAS ist nun bei allem Respekt KEINE
      neue Erkenntnis!
      Die Frage lautet, was daraus für Handlungen
      resultieren sollten!
      Je länger man wartet, desto schlimmer wird
      es werden! Es ist illusorisch zu glauben, dass
      dieses Krebsgeschwür in Kiew von alleine
      verschwinden wird! Wenn es wirklich die
      Haltung des Westens sein sollte, die
      Sanktionen bis zur "Rückgabe" der Krim
      aufrecht zu halten, dann kann man ohne
      Zweifel sagen, es ist besser die Ukraine
      insgesamt wieder zu dem zu machen, was
      sie SCHON IMMER WAR, die Geburtsstätte
      Russlands und der Ursprung des russischen
      Reiches!! Die Menschen im Donabass haben
      jetzt weiß Gott genug alleine gelitten!!!
    • avatar
      Joesi
      Genialer Präsident der RF Dr. Wladimir Putin:
      in einem Satz den Gesamtkonflikt der Ukraine formuliert!!
      und somit wäre auch der Konflikt zu lösen.....!!!
    • Fred S.
      Der Präsident der RF nennt das Kind beim Namen. Die wahrnehmungsgestörte, faschistische Kiever Terrorbrut sollte äußerst vorsichtig sein, nicht dass sie, wie im Stile des Eishockeys, der sudden death ereilt. Das kann schneller kommen als so mancher glauben mag.
    • zimbo
      Mir tun die leid, die unfreiwillig dafür als Frontschweine büßen müssen.
    • Isnogud
      Mit Gewalt bringt man nichts weiter, bestes Beispiel dafür ist die Krim. DVR und LVR werden bald folgen und die sog. Restukraine fällt womöglich an Polen.
    • avatar
      billyvor
      Präsident Putin hat selbstverständlich Recht.
      Das eigentlich Problem ist aber längst nicht Kiew - allein -. Solange der Westen bereitwillig dieses System unterstützt, so lange, wie er immer noch - wider besseres Wissen - darauf beharrt, dass es Russland ist, das das Minsk nicht erfüllt, so lange kann Kiew auch auf Macht setzen. Und dass man dort an einer Friedensregelung ohnehin nicht interessiert ist, will im Westen niemand wahrhaben. Allein deshalb nicht, weil man Russland dann nichts mehr vorwerfen könnte und der NATO ein Grund abhanden kommt, immer weiter an Russlands Grenzen vorzurücken.
      An dem Tag - den ich nicht sehr - an dem der Westen Kiew fallen lässt, wäre man gezwungen, über eine Friedensreglung zumindest nachzudenken. Ansonsten wird Kiew dieses Spiel bis zum St. Nimmerleinstag fortführen (können).
    • Rediv882
      Und was gedenkt der Putin zu tun? Weiter rumlabern, und zusehen wie der Donbass beschossen wird?
      Wenn keine Taten folgen, ist das alles nur Bla Bla Bla ....
    • avatar
      0888Antwort anRediv882(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Rediv882, Leider geht das Bla, Bla, Bla.... schon sehr lange und täglich sterben die Menschen im Donbass, nicht nur an den Fronten, an unzureichender Versorgung und schlechter medizinischer Versorgung usw. Wenn nur Rußland sich an das Völkerrecht hält und halten muß, was ist das dann für ein Völkerrecht?
    • GermaneAntwort anbillyvor(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      billyvor, Widerspruch. Der Westen wie es genau und nur aus Böswilligkeit (um Russland in die Knie zu zwingen) unterstützt er die Kiew-Junta. Aber nicht mehr lange - da bin ich mir sicher. Der Westen hat auch keine Euros mehr - dafür aber Poroschenko!
      Der dumme Westen glaubt seine eigenen Lügenmärchen!
    • avatar
      luges4
      Die Toten im Krieg Ukraine werden auch immer weniger, Ende 2015 waren ca. 10000 Tote zu beklagen, von seitens Kiev hatte man sogar mobile Krematorien in den Osten gebracht, aber jetzt sind es nur mehr 9500 (...)
      Meine Frau meinte auf diesen Umstand angesprochen, weisst du denn nicht, dass die Welt im Luegensumpf der Politik-Medien versinkt?
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