03:19 15 Dezember 2019
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    Terrorist erschießt den russischen Botschafter, Andrej Karlow, in Ankara, 19. Dezember (Archivfoto)

    Putin ordnet nach Botschaftermord verstärkte Sicherheitsmaßnahmen an

    © AP Photo / Burhan Ozbilici
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    Attentat auf Russlands Botschafter in Ankara (57)
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    Präsident Wladimir Putin hat die russischen Geheimdienste beauftragt, die Sicherheitsvorkehrungen an den russischen Auslandsvertretungen zu verstärken. Als Grund nannte Putin den Mord am russischen Botschafter Andrej Karlow im Dezember in der Türkei.

    „Nach dem Mord an unserem Botschafter in der Türkei stellt sich in aller Schärfe die Frage, wie die russischen Bürger und Vertretungen im Ausland geschützt werden können“, sagte Putin am Donnerstag in einer Kollegiumssitzung des Inlandsgeheimdienstes FSB in Moskau.

    Putin beauftragte den FSB, „in Kooperation mit dem Außenministerium und dem (Auslandsgeheimdienst) SWR zusätzliche Maßnahmen für ihre Sicherheit zu ergreifen.“

    Der russische Botschafter Andrej Karlow war am 19. Dezember vor laufenden Kameras erschossen, als er bei der Eröffnung einer Fotoausstellung in Ankara eine Ansprache hielt. Ein türkischer Polizist, der die Veranstaltung eigentlich bewachen sollte, schoss dem 62-jährigen Diplomaten mehrmals in den Rücken, bevor er selbst von den Sicherheitskräften erschossen wurde.

    Zu dem Attentat bekannte sich die terroristische Al-Nusra-Front, die seit Jahren in Syrien gegen die Regierungstruppen kämpft.

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    Andrej Karlow, Wladimir Putin, Russland