03:33 29 April 2017
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    Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko

    Poroschenko befürchtet Milliardenverluste wegen Handelssperre gegen Donbass

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    Dem ukrainischen Präsidenten Petro Poroschenko zufolge wird die Blockade im Handel mit dem Donbass bis zu zwei Milliarden US-Dollar Verluste auslösen und sich dadurch auf den Griwna-Wechselkurs auswirken.

    Der Staat wird bis zu zwei Milliarden US-Dollar Devisenbestände verlieren – mit allen sich daraus ergebenden Folgen für den Griwna-Kurs“, sagte der Präsident auf einer Festveranstaltung zum Tag der Ehrung für Teilnehmer der Kampfhandlungen in anderen Ländern.

    Eine Gruppe ehemaliger Teilnehmer der Militäroperation im Donbass, darunter Abgeordnete der Werchowna Rada, hatten Ende Januar aus Protest gegen die Handelsbeziehungen mit den „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk die Güterbahnstrecke auf dem von Kiew kontrollierten Territorium des Gebietes Lugansk blockiert. Zur Begründung hieß es, der Handel mit den selbsterklärten Republiken sei ungesetzlich und die diesbezüglichen Gütertransporte seien Schmuggel. Später wurden auch zwei Bahnstrecken im Gebiet Donezk gesperrt.

    Das hat zu Lieferausfällen von Anthrazitkohle geführt, die auf von Kiew nicht kontrollierten Territorien der Donbass-Region gefördert wird. Die ukrainischen Behörden sahen sich am Mittwoch gezwungen, Notmaßnahmen zur Einsparung von  Energieressourcen einzuführen.

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