02:51 25 März 2017
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    Protestaktion der Anhänger der Handessperre gegen den Donbass in Kiew

    Neue Unruhen in Kiew: Donbass-Blockade-Anhänger und Polizei geraten aneinander-VIDEO

    © AP Photo/ Efrem Lukatsky
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    Kein Frieden im Donbass (2017) (152)
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    Bei den Zusammenstößen zwischen Polizisten und Anhängern der Handelsblockade gegen die selbsterklärten Volksrepubliken Donezk und Lugansk sind am Sonntagabend im Zentrum Kiews zehn Blockade-Anhänger verletzt worden, wie ein Rettungsarzt gegenüber dem ukrainischen TV-Sender Hromadske TV sagte. Fünf Demonstranten sollen festgenommen worden sein.

    Wie Polizeichef Andrej Krischtschenko gegenüber dem Fernsehsender sagte, soll auch ein Polizist Verletzungen erlitten haben.    

     

    Mehrere Hundert Menschen hatten am Sonntagabend in Kiew an einer Kundgebung zur Unterstützung der Handelsblockade gegen den Donbass teilgenommen. Die Demonstranten hatten unter anderem versucht, Zelte vor dem Gebäude der ukrainischen Präsidialverwaltung aufzuschlagen. Polizisten versuchten die Protestierenden daran zu hindern, weswegen es zu mehreren Schlägereien gekommen ist.  

    Zuvor hatte die ukrainische Regierung die Handelssperre kritisiert und die Kohlelieferungen aus dem Donbass für legitim erklärt, weil alle örtlichen kohlefördernden Betriebe in dem von Kiew kontrollierten Gebiet registriert worden seien und Steuern an Kiew zahlten. 

    Eine Gruppe ehemaliger Teilnehmer an der Militäroperation im Donbass, darunter Abgeordnete der Obersten Rada (ukrainisches Parlament), hatten Ende Januar aus Protest gegen die Handelsbeziehungen mit den „Volksrepubliken“ Donezk und Lugansk die Güterbahnstrecke auf dem von Kiew kontrollierten Territorium des Gebietes Lugansk blockiert. Zur Begründung hieß es, der Handel mit den selbsterklärten Republiken sei ungesetzlich und die diesbezüglichen Gütertransporte Schmuggel. Später wurden auch zwei Bahnstrecken im Gebiet Donezk gesperrt.

    Das hat zu Lieferausfällen von Anthrazitkohle geführt, die auf den von Kiew nicht kontrollierten Territorien der Donbass-Region gefördert wird. Die ukrainischen Behörden sahen sich daraufhin am Mittwoch gezwungen, Notmaßnahmen zur Einsparung von Energieressourcen einzuführen.

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    Tags:
    Handelsblockade, Verletzte, Proteste, Werchowna Rada, Donbass, Ukraine
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    Alle Kommentare

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      Joesi
      Warum werden keine Proteste gegen die Verbrechen des Poroschenko und seiner Kriegsverbrecher-Regierung organisiert?
      Dieses gewalttätige Mörder-Volk der Kiever Ukraine darf niemals Mitglied der EU werden!
      Niemals!
    • der15.Franzose
      Wie, die wollten Zelte aufstellen - und ganz ohne Nuland - Kekse?

      Ich will ja nicht sagen, das ich mich über jeden geprügelten freue.... aber ich bin für Aufrüstung auf Seiten der Demonstranten. Zumindest ein paar Stadtviertel sollten sie abfackeln, so als echte Natis. Eventuell gibt es dann sogar Kekse von unseren Grünen. Den USA ist dies inzwischen wohl zu peinlich, weitere Keksverteiler zu schicken.

      Also, los geht´s: Harms´sche Kekse für alle, mit Roth´schen Rosinen drauf. Auf, auf, Ihr Grünen, die Uki Nazis brauchen jetzt elementare Hilfe, nicht nur eure politische Unterstützung. Auf, auf, Ihr Grünen: Helft euren Freunden!!! Eilt zu den Fahnen! Liefert Waffen!
    • НемецAntwort anJoesi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Joesi, richtig.
      Das ukrainische Volk wurde von seinen neuen „Herren“ so gehirngewaschen, die brauchen zuerst eine Resozialisierung, bevor sie irgendwo hin können.
      Statt zu erkennen, wer tatsächlich für ihre Misere verantwortlich ist wurde ihnen eingetrichtert, daß an allem Rußland schuld sei.
      Beispielsweise die durch ihre Putschregierung abgebrochenen Handelsbeziehungen zu russischen Firmen, da ist ja auch Rußland schuld.
      Sie leben quasi in einer Propagandablase.
    • Iswall65Antwort anJoesi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Joesi,
      Steinmeier ist ja nun Bundespräsi, da kann er nicht mal so einfach nach Kiew gondeln und deinen neuen Maidan anleiern.
      Ach ja, ich vergaß, er hatte ja mit dem Putsch gegen Janukowitsch aber auch gar nichts zu tun.
      Ich hatte mal gelernt, dass, wenn man Dinge allzusehr dementiert, immer ein großes Stück Wahrheit dranhängt.
    • WienerKarlAntwort anНемец(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Немец, Die westlichen Regierungen müssen endlich ihre Unterstützung für die Mörder in der Ukraine, ob es der Rechte Sektor oder die Putschisten an der Macht sind ist egal, einstellen. Sie machen sich schon seit Jahren mitschuldig, eines Tages wird die Abrechnung erfolgen.
    • avatar
      Joesi
      Ja!! Nun ist der Zeitpunkt gekommen, den Sumpf auszutrocknen, wie Donald Trump sagte!
      Aber bitte mit den richtigen Leuten!
      Bitte diesem McCaine und Pornoschenko in Zukunft die Einreise in die EU verweigern,wegen Mordes und Kriegsverbrechen!
    • НемецAntwort anWienerKarl(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      WienerKarl, ja, das müßten sie, wenn sie tatsächlich das wären, was sie vorgeben zu sein: demokratisch, gerecht, der Wahrheit verbunden.
      Wir wissen jedoch, daß sie das nicht sind und nie sein werden.
      Also müssen sie, um ihre wahren interessen (Einfluß, Wachstum=Profit) so weiter machen wie bisher, um ihr Gesicht nicht zu verlieren.

      In einem Punkt widerspreche ich Ihnen dennoch: sie sind nicht mitschuldig, sondern schuld! Sie haben den Putsch finanziert und die illegale Putschregierung unterstützt. Beim Beschuß der Orte im Donbass, bei > 10000 Toten haben sie verschämt weggesehen und die Putschregierung weiter unterstützt.
      Da ist man nicht mehr nur mitschuldig.
    • НемецAntwort anJoesi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Joesi, ein Kriegsverbrechertribunal in Donezk wäre auch nicht schlecht.
      Und vorher nochmal durch den zerstörten Donbass führen, damit sie ihre Schandtaten mal live erleben können! Und natürlich am Wiederaufbau beteiligen.
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      RalfAntwort anJoesi(Kommentar anzeigenKommentar ausblenden)
      Joesi,
      sei nicht so hart liebe Joesi...
      nach Den Haag sollten wir sie ruhig lassen.
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