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22:23 20 September 2019
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    A spire of a Moscow Kremlin tower and a Russian flag on Red Square

    Kreml äußert sich zum Krim-Vermietungs-Plan aus Kiew

    © Sputnik / Kirill Kallinikov
    Politik
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    Moskau weiß laut Kremlsprecher Dmitri Peskow nichts von einem Plan zur Aufhebung der Sanktionen gegen Russland oder einer Vermietung der Halbinsel Krim, der angeblich von dem ukrainischen Abgeordneten Andrej Artemenko vorbereitet worden sein soll.

    Zuvor hatte die Zeitung „The New York Times“ berichtet, der vergangene Woche zurückgetretene Nationale Sicherheitsberater des US-Präsidenten Donald Trump, Michael Flynn, habe einen „friedlichen Plan“ zur Aufhebung der Sanktionen gegen Russland und zur Normalisierung der Beziehungen zwischen Kiew und Moskau erhalten. Das Dokument sei unter anderem vom ukrainischen Abgeordneten Andrej Artemenko entworfen worden. Artemenko behauptet, seine Initiative sei von hochrangigen Vertretern der russischen Regierung unterstützt worden.

    Der Plan sieht dem Blatt zufolge den Abzug aller russischen Streitkräfte aus der Ost-Ukraine vor. Außerdem soll in der Ukraine ein Referendum zur Vermietung der Krim an Russland auf 50 oder 100 Jahre abgehalten werden.

    Wie Artemenko selbst im Gespräch mit dem Portal „Stran.ua“ sagte, ist die Vermietung lediglich auf 30 bis 50 Jahre vorgesehen. Danach soll auf der Halbinsel eine Volksabstimmung stattfinden, bei der die Zukunft der Region entschieden werden soll. Der zweite Punkt des Plans siehe die Wiedereingliederung von Donbass in die Ukraine und die Amnestie aller Personen, die keine schweren Verbrechen begangen hätten, vor.

    Daraufhin werde eine Stiftung gegründet werden, in die Mittel aus verschiedenen Staaten fließen sollen. Russland werde für die Miete der Krim-Halbinsel ebenfalls Beitragszahlungen leisten. Sollten diese Bedingungen erfüllt werden, würden die Sanktionen gegen Russland aufgehoben, so das ukrainische Parlamentsmitglied.

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    Tags:
    Sanktionen, Michael Flynn, Donald Trump, Moskau, Russland