14:36 09 August 2020
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    Israels Premierminister Benjamin Netanjahu hat im Vorjahr nach Angaben der israelischen Zeitung „Haaretz“ einen US-Plan zur Regelung des israelisch-palästinensischen Konflikts abgelehnt.

    Im Februar 2016 nahm Netanjahu der Zeitung zufolge an einem geheimen Gipfel im jordanischen Akaba teil, der von dem damaligen US-Außenminister John Kerry organisiert worden war. An den Verhandlungen sollen außerdem der jordanische König Abdullah II und der ägyptische Präsident Abdel Fattah as-Sisi teilgenommen haben.

    Der von Kerry vorgelegte Plan sah demnach unter anderem die Anerkennung Israels durch arabische Länder als jüdischen Staat und die Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt der Israelis und Palästinenser vor. Zu den Punkten des Dokuments habe auch die Wiederaufnahme der Verhandlungen mit der Palästinensischen Autonomiebehörde mit Unterstützung der arabischen Länder gehört.

    Netanjahu wies das Angebot der Zeitung zufolge allerdings zurück und begründete dies damit, er werde seine Koalition nicht dazu bringen können, den Plan zu unterstützen.

    Vor Kurzem hatte sich der israelische Premierminister mit dem neuen US-Präsidenten Donald Trump getroffen und die Verhandlungen als historisch bezeichnet. Die Beziehungen zwischen Israel und den Vereinigten Staaten würden in eine neue Phase gehen, betonte Netanjahu.

     

     

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    Tags:
    Plan, Lösung, Konflikt, Benjamin Netanjahu, John Kerry, Palästina, USA, Israel