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    Maria Sacharowa, Sprecherin des russischen Außenministeriums

    Kiews Außenminister gibt lateinischen Spruch als ukrainische Redewendung aus

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    Der ukrainische Außenminister Pawel Klimkin hat sich den Spott der Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa eingehandelt, indem er eine lateinische Redewendung als ukrainisch bezeichnete.

    „Gestern hat der Chef des ukrainischen Außenamtes P. Klimkin im antirussischen Taumel den Spruch „die Toten soll man ruhen lassen“ als „ukrainische Redensart“ bezeichnet. Es scheint, dass sie auch Latein lustriert haben“, so Sacharowa via Facebook.

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    Klimkin sagte „die Toten soll man ruhen lassen“, als er die Entscheidung der Ukraine, eine offizielle Erklärung des UN-Sicherheitsrates zum Tod des russischen UN-Botschafters Witalij Tschurkin zu blockieren, begründete.

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    Sacharowas Spott zielt auf das ukrainische Lustration-Gesetz ab, laut dem viele Beamte, die unter Präsident Janukowitsch gearbeitet hatten, entlassen werden mussten. Das Gesetz wurde mehrfach kritisiert. Unter anderem sagte ein Vertreter der Partei „Oppositionsblock“ im März, dass die Regierung dadurch eigene politische Konkurrenten beseitige.

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    Tags:
    Kondolenz, Sprache, Facebook, Außenministerium der Ukraine, Außenministerium Russlands, UN-Sicherheitsrat, UN, Pawel Klimkin, Witalij Tschurkin, Maria Sacharowa, Ukraine, Russland