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    Lage in Syrien (2017) (492)
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    Damaskus will das Problem der militärischen Präsenz der Türkei im syrischen Staatsgebiet mit politischen Mitteln lösen, wie der syrische Staatsminister für Nationale Versöhnungsangelegenheiten, Ali Haidar, in einem Journalistengespräch mitteilte.

    „Die Politik der syrischen Führung in dieser Frage hat sich nicht geändert. Unsere Haltung in Bezug auf die Präsenz der türkischen Streitkräfte hat sich nicht geändert: Dies ist eine Verletzung der Souveränität und eine Besetzung Syriens", sagte er. Das Vorrecht, „den Ort, die Zeit und die Instrumente zum Entgegenwirken" auszuwählen, habe die politische und die militärische Führung Syriens, betonte er. Allerdings wäre es „wünschenswert, diese Frage in ihrer Anfangsphase zu lösen, ohne es zu einem direkten bewaffneten Zusammenstoß zu bringen".

    Die Türkei versuche, Syrien ihre Präsenz aufzuzwingen, und dies schaffe Voraussetzungen für einen solchen Zusammenstoß, so Haidar.

    „Eine andere Frage ist: Wird Russland verhindern können, dass es zu einer militärischen Konfrontation kommt, und die Türkei überzeugen, auf ihre Absicht zu verzichten, in Syrien für eine längere Zeitperiode zu bleiben?", fragte der Minister.

    Vorige Woche hatte das syrische Außenministerium in einem Brief an den UN-Generalsekretär und den UN-Sicherheitsrat dazu aufgefordert, Druck auf Ankara auszuüben, um dessen „sich wiederholende Verletzungen und Angriffe" gegen Syrien zu stoppen. Syrien wirft der Türkei „verschiedene Arten der militärischen, materiellen, logistischen Hilfe", die den Terrorgruppierungen geleistet werde, sowie die Anwerbung von ausländischen Terroristen und Beistand bei ihrem Einschleusen nach Syrien vor.

    Zuvor hatte Alexander Lawrentjew, Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten, gesagt, Moskau stelle einen Zustrom von Mitgliedern illegaler bewaffneter Einheiten und von Rüstungsmaterial fest, der von der Türkei aus nach Syrien fließe. Russland arbeite mit den türkischen Behörden zusammen, damit diese aufmerksam diesen Zustrom verfolgen, so Lawrentjew.

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