19:39 23 September 2018
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    Grenze zwischen Mexiko und Kalifornien

    US-Grenzschutz: Migrantenzustrom lässt nach

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    Die illegale Einwanderung über die Südwestgrenze der USA ist im Januar im Vergleich zum Dezember des Vorjahres um 27 Prozent gesunken. Dies geht aus den am 27. Februar veröffentlichten Daten der US-Grenzschutzbehörde hervor, wie die Zeitung „The Washington Times“ berichtet.

    Laut der Behörde handelt es sich dabei überwiegend um illegale Migrantenfamilien und alleinreisende Minderjährige.

    Im Vergleich zu den Vorjahren seien die Zahlen aber immer noch hoch: Dies sei sogar der „schlimmste“ Januar seit 2012 gewesen, betont die Zeitung.

    Im Monatsvergleich sei die Anzahl der festgenommenen Migranten, die über die Grenze in die USA einzuschleichen versuchten, um 27 Prozent auf 31.575 Personen gesunken. Die Anzahl der an den südwestlichen Grenzübergängen abgewiesenen Migranten sei dabei sogar um 28 Prozent auf 10.899 Personen gesunken.

    Einem Sprecher der Grenzschutzbehörde zufolge blieb die Einwanderung insgesamt auf einem recht hohen Niveau. Zum größten Teil seien es Familien sowie ohne Begleitung reisende Kinder aus den Ländern Zentralamerikas, Bürger von Haiti, die aus Brasilien einreisen, und kubanische Staatsbürger.

    Der Migrantenzustrom in die USA verringere sich generell in den Wintermonaten, steige dann aber wieder im Frühling, so die Zeitung. Die Anzahl der von den Grenzpatrouillen vorgenommenen Festnahmen sei im letzten Jahr um 36 Prozent zurückgegangen, hieß es.

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    Tags:
    Verhaftung, Zahl, Migranten, Einwanderung, Donald Trump, Washington, USA