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    Sanktionen gegen Russland (2017) (146)
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    Russland muss darauf gefasst sein, dass die gegen das Land verhängten Sanktionen noch auf unbestimmte Zeit in Kraft bleiben können, wie der russische Premier Dmitri Medwedew am Mittwoch in einem Interview gegenüber dem TV-Sender „Rossija 1“ sagte. Der Westen versuche nämlich, die Strafmaßnahmen gesetzlich zu „verewigen“.

    „Ich will Ihnen erneut sagen, dass wir uns darauf vorbereiten müssen, dass wir noch lange Zeit mit den Sanktionen zu tun haben“, so Medwedew.

    Der Westen „verewigt“ und „kodifiziert“ die Strafmaßnahmen und verabschiedet dem Premier zufolge mehrere Gesetze neben den bereits vom früheren US-Präsidenten Barack Obama abgesegneten  Verordnungen.

    „Der Westen versucht, Gesetze zu billigen, die diese Sanktionen dauerhaft gültig machen, wie das Jackson-Vanik-Amendment usw.“, betonte der Premier. 

    Angesichts der seit zwei Jahren gesammelten Erfahrungen sei Russland dazu fähig, sich auch unter den Sanktionen zu entwickeln.

    „Alles, was wir sowohl in der Industrie als auch in der Landwirtschaft erzielt haben, wurde nicht dank der Sanktionen, sondern ihnen zuwider und hauptsächlich dadurch getan, dass wir unsere Arbeit umgestalten mussten“, sagte Medwedew anschließend.

    Die Beziehungen zwischen Russland und dem Westen hatten sich wegen der Ukraine-Krise verschlechtert. Ende Juli 2014 verhängten die USA, die EU und andere Länder Sanktionen gegen einzelne russische Amtspersonen und Unternehmen, die später erweitert wurden und nun ganze Sektoren der russischen Wirtschaft betreffen. Moskau reagierte darauf mit Einschränkungen für Lebensmittelimporte aus den betreffenden Ländern.

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    Tags:
    Sanktionen, EU, Rossija 1, Dmitri Medwedew, Barack Obama, USA, Russland